Nach wie vor bin und bleibe ich der Meinung, dass auf Dauer nur der Kickertisch €rfolg haben wird,
bei dem auf der Außenbande ein wirklich an der Sportart Tischfußball interessiertes Unternehmen sein Unternehmenslogo anbringt -
als Sportart bietet für mich Kicker den Erfolg an, dass ich mich mit Menschen, die ich noch nicht kenne, sofort anfreunden kann. Ich bin definitiv NICHT der Meinung, dass der Erfolg für viele Unternehmen am Medaillenspiegel ablesbar ist, sondern ob sich das gesellschaftliche Klima durch Tischfußball beeinflussen lässt.
Anstatt einer Wehrpflicht für junge Menschen könnte ich mir definitiv sehr viel besseres für die Weltjugend vorstellen - ich war glaube ich viel zu lange bei der Bundeswehr, um den jetzigen Trend - wenn es um die gesellschaftlichen Anforderungen geht - gut zu heißen. Ich bin einfach nur froh, dass ich wieder mehr Freizeit habe - dafür aber sehr viel weniger Geld.
Warum will man denn unbedingt einen neuen Kickertisch auf den Markt bringen - wenn die Entscheidung darüber, welcher Spieltisch gespielt werden soll, schon beim Dachverband gelandet ist und nicht bei den Spielern, dann sollte man damit beginnen, eine Mitgliederbefragung zu starten - auch hier im Forum.
Krankenkassen, Banken, Versicherungsunternehmen - wer sind denn die wirklich Sponsoren im Sport und warum sponsoren diese einen Verein? Wenn es eine Zukunft für den Tischfußballsport in dieser Hinsicht geben soll, dann muss man dem Tischfußballsport ein neues Gesicht geben, welches eine wirkliche ANTIKRIEGSSTIMMUNG vermittelt. Weil es schon zu viel Gewalt gibt, dann sollte man den Kickersport auch als Möglichkeit anpreisen, die Gewalt / die Wut / die Aggressivität / die Ohnmacht kanalisieren zu können, auch andere Gefühle zuzulassen wie Depression oder Trauer. Warum muss ich auf die Frage: "Ist alles gut bei Dir"? immer antworten: JA anstatt ehrlich zu sagen, wie es mir geht. Ich bin kein wirkliches Vorbild, wenn es darum geht, mich in den Vordergrund zu stellen und mich feiern zu lassen, wenn und weil ich weiß, wie vielen Menschen es schlecht / schlechter als mir geht.
Wenn ich BITCOIN-Millionär oder BITCOIN-Milliardär wäre, käme es mir auf ein paar Millionen auch nicht an - auch nicht bei der Vermarktung eines neuen Kickertisches wie den Warrior. Ich orientiere mich derzeit sehr stark um und richte mich auf schlechtere Zeiten ein - aber auf's Kickern würde ich deshalb auch nicht verzichten wollen ... .
Kickern ist für meiner Meinung nach auch nichts für Jungunternehmer, sondern für die alten Hasen - wer keinen alten Hasen im Team hat, der hat auch niemanden, an den er sich wenden kann, wenn es einmal nicht so gut läuft. Menschen, die ihre persönliche Krise hinter sich gebracht haben und wieder auf die Erfolgsspur zurückkommen: DAS sind für mich die Menschen, von denen man etwas lernen kann - und nicht die Menschen, denen es einzig und alleine darum geht, einen anderen Menschen fix und fertig zu machen (warum auch immer und wie gerechtfertigt dies vielleicht auch wäre).
Hier ist der Beitrag, zu dem man sich sicher gute Gedanken machen kann - für mich trifft es das auf den Punkt:
Jugendarbeit beim RPTFV
DetailsKategorie: Jugend Zugriffe: 29501
Täglich werden bundesweit Tausende von heißen Duellen am Kicker ausgetragen - ein Großteil davon in Schulen, Jugendtreffs und Jugendzentren. Aber so begeistert viele Jugendliche von diesem Sport auch sind, finden doch nur die Wenigsten von ihnen den Kontakt zu guten Spielern oder Vereinen, die sie fördern und ihnen die Möglichkeit geben, aus ihren ersten Begegnungen mit dem kleinen runden Ball eine Leidenschaft zu machen. Eines der Hauptziele ist es, genau diesen Missstand anzugehen. Das Potenzial einer positiven Beeinflussung der Spieler scheint fast endlos.
Der RPTFV tritt für einen kinder- und jugendorientierten Sport ein, der zum einen die Aneignung sozialer Kompetenzen fördern, zum anderen die individuelle Entwicklung junger Erwachsener unterstützen möchte.
Durch die Ausübung des Tischfußballsports, mit der Einhaltung von Regeln, einem interkulturellen Austausch und dem spielerischen Erlernen kompatiblen Verhaltens bietet der RPTFV ein attraktives Angebot zur Ergänzung der Bildungslandschaft in Deutschland. Der Kompetenzerwerb beim Tischfußball führt zur Aus- und Weiterbildung der so genannten Schlüsselqualifikationen, welche einen kompetenten Umgang innerhalb der Gesellschaft
ermöglichen und "erwerbbare allgemeine Fähigkeiten, Einstellungen und Strategien, die bei der Lösung von Problemen und beim Erwerb neuer Kompetenzen in möglichst vielen Inhaltsbereichen von Nutzen sind" darstellen (Bildungskommission NRW, 1995).
Neben der Förderung sozialer Kompetenzen erfolgt ebenfalls eine Schulung der motorischen Fähigkeiten, insbesondere der Koordinationsfähigkeit. Die Vermittlung einer Vielzahl von Schuss- und Passtechniken, der Spieltaktik und der daraus resultierende Erfolg steigern die Lernmotivation und das Engagement der Nachwuchskicker. Teamwork am Tischfußballgerät erfordert Kommunikationspfade sowohl innerhalb des Teams als auch zur Außenwelt. So tragen die Mitglieder zum erreichen der Teamziele mit ihren jeweiligen Fähigkeiten und den daraus entstehenden gegenseitigen Abhängigkeiten bei. Daher ist die Struktur des Teams aufgaben- und zielorientiert und muss periodisch seine Effektivität überprüfen. Die gemeinsame Zielsetzung wird überprüft und es werden gegebenenfalls neue Strategien entwickelt.
Dies sind Anforderungen, die in unserer heutigen Gesellschaft bei der Arbeitsplatzsuche, in der Schule, während der Ausbildung und dem privatem Bereich essenziell geworden sind. Vor allem die so genannten „Soft-Skills“ werden von den Bewerbern in immer ausgeprägterer Weise gefordert. Die organisierte Form des Tischfußballs unterstützt somit die gesamte Identitätsentwicklung junger Menschen und der Spaß kommt bestimmt auch nicht zu kurz.
Von:
paulo.silva@rptfv.de (von mir hier zitiert).
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Ich bin ein alter Hase, wenn es um den Kickersport und auch um den Austausch von persönlichen Lebenserfahrungen geht - da helfen keine guten Ratschläge, sondern da hilft immer nur eines RÜCKSICHT (und kein Respekt). Ich kann keinen Menschen respektieren, der auf mich oder andere keine Rücksicht nimmt und mich oder andere so behandelt als wäre ich nichts wert ... - irgendwann melde ich mich dann nämlich wieder ganz ab aus allen Internet-Foren, die gute Kontakte versprechen ... /. Wer einmal verarscht worden ist, der merkt sich das auch - und das ist nicht wirklich etwas, worauf man stolz sein kann: einen anderen verarscht oder gelinkt zu haben. (da war ein anderer nur an meinem Geld und nicht an mir als Menschen interessiert - und das ist eine ÄTZENDE Erfahrung).
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