Beast/Standard-Ullrich-"Multitable" fürs Training/Heimgebrauch

DG186

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Kickertisch
Leonhart Tournament
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ambitionierter Hobbyspieler
Ich bin ambitionierter Hobby-Spieler (bisher noch keine Erfahrung in Ligen o.Ä., aber irgendwann kann das hoffentlich noch werden) und möchte mir für zuhause einen Trainingstisch zulegen, um mich allgemein weiter zu verbessern und Neues zu lernen. Generell stehe ich auch gerne alleine am Tisch, um zu üben.

Idee war mir einen Kickertisch (Ullrich Home) zuzulegen, der die normalen Ullrich-Figuren mit den Beast-Figuren kombiniert (z.B. weiße Mannschaft: Ullrich Soccer, schwarze Mannschaft: Ullrich Soccer Pro Figuren), um mehr Übungsmöglichkeiten zu haben, speziell auch "Spredeman"-mäßige Tictac-Pässe zu lernen ohne die direkte Trainingsmöglichkeit für die Tische in meiner Stammkneipe (Leonhart, Ullrich Sport mit Soccer-Figuren) aufgeben zu müssen.

Weil das doch etwas ambitionierter ist, wollte ich von den Experten hier Feedback einholen, ob ihr das für einen gute Idee haltet und/oder ich beim Durchdenken des Ganzen etwas vergessen habe.

Die Soccer-Pro-Figuren müssten nämlich näher an die Tischplatte (afaik entscheidend für TicTac). Ich würde Ullrich deshalb bitten mir die Löcher für die entsprechenden Stangen tiefer zu bohren (hatte das schon einmal angefragt, gegen einen kleinen Aufpreis wird das netterweise gemacht :) ). Damit hätte man eigentlich einen vollwertigen Standard-Ullrich auf der einen und einen vollwertigen Beast-Ullrich auf der anderen Seite. Mit dem einzigen Unterschied, dass die Beast-Figuren etwas tiefer ggü. den Außenwänden des Tisches sind, weil bei einem normalen Beast-Tisch das Spielfeld angehoben und nicht die Stangen tiefer gelegt werden. Der Blickwinkel auf die Beast-Figuren wäre also etwas anders/steiler. Bei einem Unterschied von 4 mm bei der Stangenhöhe sollte das aber vernachlässigbar sein.

Alles andere müsste in Sachen Spielverhalten vollkommen identisch sein (z.B. die identisch großen Lücken zwischen den Figuren zum Hindurchpassen, etc.), sodass man nicht in Gefahr läuft, sich beim Training etwas Falsches anzugewöhnen.
Gegeneinander wird auf dem Tisch nur selten gespielt werden, aber selbst das sollte (nehme ich an) problemlos möglich sein, weil die Beast-Figuren auch mit normalen Ullrich Bällen und umgekehrt gut bespielbar sind (dazu habe ich leider keine persönlichen Erfahrungen).

Das wäre also mein Plan. Bin für jedes Feedback dazu (inklusive bloßen Absegnungen) super dankbar :)
 
Wiederverkauf wird halt schwierig, weil es eine Chimäre ist.
Ansonsten sehe ich keine Probleme.
 
Die Beast-Figuren spielen sich auch auf dem normalem Home gut, wenn auch der Abstand etwas höher ist und diese Kombination hier immer kritisiert wird. Aber das ist vermutlich nicht das, was du willst.
 
Ich finde die Idee cool. Und ich gehöre zu der Fraktion die sagt, dass die soccer pro schon den korrekten Abstand brauchen um Sinn zu machen. Ich spiele aber auch den Tornado Ball auf diesen Figuren und da ist der Abstand und der dadurch entstehende Winkel halt essentiell.

Wenn du den Beast Ball spielen willst, ist der Abstand vielleicht nicht ganz so wichtig.

Es ist schon ein gewisses finanzielles Risiko einen neuen Tisch mit diesem aufpreispflichtigen Feature zu bestellen. Da muss man sich schon sicher sein, dass man die Kiste lange behalten und nutzen will.

Was kostet dieses extra denn? Darf man das erfahren oder wurde das unter der Hand verhandelt?
 
Also ich würde das bleiben lassen.
Vielleicht wäre es sinnvoller jemand zu suchen, der exzentrische Lager auf dem 3D Drucker machen kann. Müssen schließlich keine Wechsellager sein.
Die Ullrich Pro auf Schrauben ändern ist kein Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank allen für das Feedback :)
Der erschwerte Wiederverkauf ist mir natürlich bewusst und ich hadere nach wie vor mit der Kaufentscheidung. Möglicherweise wäre nüchtern betrachtet ein reiner Beast oder Standard Ullrich die vernünftigere Option.

@e.t.chen :
Idee war, wie gesagt, mit der Beast-Mannschaft den amerikanischen Kickerstil mit Tictac-Pässen (vlg. Spredeman auf Tornado) üben zu können. Ich bin davon ausgegangen, dass das mit "tiefergelegten" Soccer-Pro Figuren grundsätzlich möglich ist und das sogar unabhängig vom Ball (siehe hier). Tatsächlich habe ich aber noch nie auf einem Beast gespielt, was auch noch ein Kaufhemmnis ist (falls jemand weiß, wo einer in der Nähe von Heidelberg steht, gerne raus damit).

Meine eigene Erfahrung beschränkt sich auf Leonhart Tictac Bang Figuren, bei dem TicTac für mich kaum besser funktioniert als auf den dortigen Standard-Figuren, sowie einen Fireball-Tisch, wo das schnelle Tictac nach ca. 10 Minuten Übung funktioniert hat. Daher meine Annahme, dass die Tieferlegung entscheidend ist.
Mit Fireball meine ich übrigens einen Tisch wie diesen. Anscheinend wurde die Marke mittlerweile von Ullrich übernommen (?) und die Tische sind praktisch deckungsgleich zum Beast? Das Spielgefühl des ersteren Fireball-Tisch hätte ich mir jedenfalls unter dem Beast vorgestellt.

Der Aufpreis für die tieferen Bohrungen lag (wenn ich mich richtig erinnere) bei nicht einmal 100 €. Ich trage die Idee schon länger mit mir herum und hatte bei Ullrich Ende 2021 telefonisch angefragt, deshalb erinnere ich mich leider nicht mehr an den genauen Betrag, der genannt wurde.

@Schmitt :
Danke, das ist nochmal ein toller Ansatz, den ich völlig vergessen hatte.
Ich erinnere mich tatsächlich daran, diesen Thread vor Jahren gelesen zu haben:

Mit 3D-Druck habe ich leider gar nichts am Hut, aber ich werde mal recherchieren.
Wobei sich noch die Frage stellt, warum Ullrich das nicht grundsätzlich über andere Lager realisiert, statt spezielle Tische zu fertigen (fehlende Stabilität?, Gewinnabsicht?)
 
Mit 3D-Druck habe ich leider gar nichts am Hut, aber ich werde mal recherchieren.
Wobei sich noch die Frage stellt, warum Ullrich das nicht grundsätzlich über andere Lager realisiert, statt spezielle Tische zu fertigen (fehlende Stabilität?, Gewinnabsicht?)
Es ist definitiv billiger ein CNC Programm um 4mm anzupassen.
Die Tische sind eigentlich Build to Order.
Keine extra Kosten für Gusswerkzeuge, Lagerhaltung, Fehlmontage, ect.
 
Es ist definitiv billiger ein CNC Programm um 4mm anzupassen.
Die Tische sind eigentlich Build to Order.
Keine extra Kosten für Gusswerkzeuge, Lagerhaltung, Fehlmontage, ect.
Naja, weißt du was er dafür bezahlt?
Wenn er jemanden kennt, der sich mit 3D Druck auseinandersetzt und nen Drucker hat, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass er das günstiger bekommt.
Außerdem ist das obengenannte Thema Wiederverkaufswert nicht zu verachten.
 
Naja, weißt du was er dafür bezahlt?
Wenn er jemanden kennt, der sich mit 3D Druck auseinandersetzt und nen Drucker hat, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass er das günstiger bekommt.
Außerdem ist das obengenannte Thema Wiederverkaufswert nicht zu verachten.
Für einen Sixer Welde Naturradler (sollte in der Nähe von St. Leon aufzutreiben sein) könnt ich solche Lager drucken, wenn jemand die Datei hat. Wenn ich Zeit hab, mess ich mal meine normalen Lager aus und versuche das Loch 4mm tiefer zu setzen.
 
Für einen Sixer Welde Naturradler (sollte in der Nähe von St. Leon aufzutreiben sein) könnt ich solche Lager drucken, wenn jemand die Datei hat. Wenn ich Zeit hab, mess ich mal meine normalen Lager aus und versuche das Loch 4mm tiefer zu setzen.
Wäre doch generell auch für andere User interessant. Vielleicht kannst du das hier gegen nen kleinen Obolus anbieten.

Ich würde aber vorher sicherheitshalber nochmal die Länge der Figuren genauer abmessen und diese vielleicht auf einen Home bauen und schauen wie der tatsächliche Abstand ist.

Bei meinem Hurricane Umbau mit dem höhenverstellbaren Spielfeld habe ich die Möglichkeit bei Leo Figuren den Abstand zwischen 13 und 8mm zu justieren. Wenn ich meine Ullrich soccer pro (erste Generation) rauf baue ist der kleinstmögliche Abstand aber bei etwa 10mm.
Vielleicht ist das bei aktuellen soccer pro Figuren anders.

Ich schau mir das die Tage auch nochmal genauer an. Interessiert mich. Gebe dann nochmal ein Feedback.

Wie ist das eigentlich mit Lagern aus dem 3d Druck? Sind die überhaupt gut spielbar oder laufen die Stangen da vielleicht nicht so gut? Und wie ist das mit Abnutzung? Es gab früher ja bspw ganz spezielle Lager mit Teflon Beschichtung usw.

Im übrigen würde ich mich nicht auf eine 5 Jahre alte Aussage des Herstellers verlassen. Kann mir gut vorstellen, dass sie das heute nicht mehr anbieten (können) oder die Preise deutlich anders sein können.
 
Wie ist das eigentlich mit Lagern aus dem 3d Druck? Sind die überhaupt gut spielbar oder laufen die Stangen da vielleicht nicht so gut? Und wie ist das mit Abnutzung? Es gab früher ja bspw ganz spezielle Lager mit Teflon Beschichtung usw.
Ich hab das mal für einen Hudora gemacht: https://ding-ding.de/wp/levelup-fuer-den-kickertisch/ würde sagen das hat den Tisch erst „spielbar“ gemacht. Hab die Lager aus PETG gedruckt und knapp ein dreiviertel Jahr gespielt bevor ich den Tisch verkauft hab. Außerdem kostet so ein gedrucktes Lager nur ein paar Cent und ne Minute mit der Reibahle, wenn ein 3D-Drucker im Haus ist, von daher ist der Verschleiß eigentlich egal. Geschmiert hab ich mit normalem Silikonöl.
 
Der Beast und der Ullrich Fireball spielen wohl kaum wie der Original Fireball von Oktay Mann. Warum nicht gleich den Tisch mit Tornado-Figuren ausrüsten? Das wäre nur konsequent.

Meine Spiel-Plattform ist ein Fireball mit blauem Spielfeld von Oktay gekauft.

Ich habe folgendes Setup bei originalen Fireball-Lagern:
- Fireball Figuren
- Fireball Soccer Figuren

Nutzung mit selbst designten und ausgedruckten asymmetrischen Wechsellagern (Abstand Fuss zum Spielfeld 12mm):
- Leonhart Figuren (gewichtet)
- Ullrich Figuren (gewichtet)
- Ullrich Soccer Pro (gewichtet; wollte ich mal antesten... werden aber nie montiert und verwendet)
- Lettner Figuren (ungewichtet)

Bälle:
- Fireball (siehe Tornado)
- Leonhart Turnierball
- Ullrich weiß
- Ullrich gelb

Der Tisch ist dadurch anpassbar und jederzeit rückumrüstbar da im Bereich Lager und Spielfeld nichts angepasst wurde. Es gibt eine Crux bei meinen Lagern: Ich hätte gerne die Flix Lager redesignt und die weißen Gleitringe von Leonhart verwendet... aber die Lagerbohrung vom Fireball ist (wenn ich mich richtig erinnere) 28mm. Bei asymmetrischen Lagern ist dann nicht mehr genug Platz für einen Gleitring.

Alles in allem spielt sich das Setup sehr zufriedenstellend. Nur ist ein Stangenwechsel duch die kleineren Bohrungen nicht ohne Demontage der Puppen möglich. Stört bei geschraubten Figuren kaum. Bei den gesplinteten Figuren ist das auf Dauer nicht gut.

Der Fireball ist eine tolle Plattform. Robust. Schwer. Tolles P/L. Hoher Spielspass. Mit ein paar Ideen gut optimierbar. Oktay hat hier einen tollen Tisch mit super Basis mitentwickelt.

Meine Empfehlung wenn es ein Ullrich sein muss:
Nimm ne gute Basis und baue wie die lieben Forenkollegen schon empfohlen haben asymmetrische Lager ein. Durch die größeren Bohrungen (ich meine es sind 38mm) des Ullrich und Leonhart passen auch bei asymmetrischen Lagern Gleitringe rein und das schnelle Stangenwechseln ist möglich. Eine gute Basis ist ein schwerer, hochwertiger Tisch. Für einen Beast sehe ich kaum Argumente... außer in deiner Lieblingskneipe steht der Tisch oder du willst bei den Kids mitspielen...
Weitere Option: Das Pendant von Leonhart als Basis.
 
Naja, weißt du was er dafür bezahlt?
Wenn er jemanden kennt, der sich mit 3D Druck auseinandersetzt und nen Drucker hat, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass er das günstiger bekommt.
Außerdem ist das obengenannte Thema Wiederverkaufswert nicht zu verachten.
Ist mir doch egal was der 3D Druck kostet, ich antworte auf seine Frage warum Ullrich keine speziellen Lager produziert. ;)
Ich denke das ist durch das Zitieren der Frage und dem Inhalt der Antwort ersichtlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn hier jemand den Drucker anschmeisst und was taugliches dabei rauskommt :
Ich bestelle sofort einen Komplett-Satz für Ullrich und einen für Fireball itsf.
Für Fireball itsf Wechsellager ( die mit ca. 40mm Durchmesser ) gibt es generell Bedarf, egal ob sym. oder asym.
 
Ist mir doch egal was der 3D Druck kostet, ich antworte auf seine Frage warum Ullrich keine speziellen Lager produziert. ;)
Ich denke das ist durch das Zitieren der Frage und dem Inhalt der Antwort ersichtlich.
Ok, dann verstehe ich jetzt auch, warum du Gußwerkzeuge erwähnst. Ja klar, gegenüber der Entwicklung von asymmetrischen Lagern aus Werkzeugen ist die Änderung des CNC Programms definitiv günstiger…
 
@8ball
PLA, PETG & Co haben andere Eingeschaften und sind teilweise nicht besonders UV beständig. Speziell PLA wird von der Sonnenstrahlung schnell spröde. Das geht einige Jahre gut... aber vermutlich ist nach 5-7 Jahren spätenstens Ende.
Passendere Materialien wie Nylon & Co kostet dagegen schnell 100€ pro Kg. Also ist das für Tischkicker eher eine Notlösung und am ehesten für Leute mit Hobby 3D Druck interessant und sinnvoll. P/L eher nicht ideal. Hinzu kommen andere Gleiteigenschaften und andere Verformung... was vielleicht auch nicht jeder gerne mag. Bei asymetrischen Lagern oder bei Spezifikationen welche nicht auf dem Markt erhältlich sind... kann man diese Lösung (unter Berücksichtigung der genannten Nachteile) in Betracht ziehen. Die Maße des Fireball (für Soccer exotisch) sind so ein Spezialfall, wo man sich vielleicht das überlegen kann. Wirtschaftlich ist das eher nicht ;)

Jetzt bitte zurück zum Thema :)
 
Wirtschaftlich ist das eher nicht ;)
Im Fall des Fireball itsf (Bj 2011/12+) geht es nicht darum ob es wirtschaftlich ist, die Lager bekommt man fast nicht mehr und wenn dann zu saftigen Preisen .
Und ich wäre durchaus bereit, die 100 Euro aus dem Original Post für asymmetrische Ullrich Lager auszugeben, falls man damit eine Challenger/Liga Zulassung bekommt (quasi "Beast Pro" wird zu "Ullrich Tournament Light").
Denke dazu muss das Ersatzteil aber direkt von Ullrich kommen ? @Ulle
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir hatten mal asymmetrische Wechsllagerlager. Man konnte an einem Fireballtisch alle bekannten Figuren montieren mit dem originalen Abstand zum Spielfeld. Sogar eine Bonzini Teleskopstange inkl. Figur passte in den Fireball. Die Idee dahinter war, ein Tisch anzubieten auf dem du alles trainieren kannst. Ergebnis: keine Sau hat sich dafür interessiert. Mit diesem Tisch waren wir 2008 in Nantes auf der WM. Da war zum Beispiel der Tisch mit Tornado Figuren und auf der anderen Seite mit Bonzini Figuren bestückt. Also eine komplett verrückte Kombination. Viele Spieler haben auf dem Tisch gespielt, Aber durchweg gab es immer die gleichen Beschwerden: Spielt sich anders als der Tornado oder Garlando oder Bonzini oder Leonhart. Jeder hat das originale Feeling vermisst. Also wurde das Projekt komplett eingestampft.
Das Thema werden wir auch nicht mehr aufgreifen. Das Interesse ist viel zu gering an so einem Lager.
 
Die Idee mit Lagern aus 3D-Druck statt veränderten Bohrungen finde ich super. Und wenn ich es richtig verstanden habe, haben @froetz.de und @Andi_Fireball 3D-Drucklager jeweils bereits ausprobiert und befinden das Ergebnis für im Spielbetrieb als zufriedenstellend, auch wenn man bei der Langlebigkeit ggf. Abstriche machen muss.
Dann spricht aus meiner Sicht nichts dagegen bei meinem Tisch diesen Weg einzuschlagen :)

Für einen Sixer Welde Naturradler (sollte in der Nähe von St. Leon aufzutreiben sein) könnt ich solche Lager drucken, wenn jemand die Datei hat. Wenn ich Zeit hab, mess ich mal meine normalen Lager aus und versuche das Loch 4mm tiefer zu setzen.
Das wäre wirklich mega :) Der Sixer ist schon so gut wie besorgt, nur kann ich leider mit keiner Druck-Datei dienen.

Der Beast und der Ullrich Fireball spielen wohl kaum wie der Original Fireball von Oktay Mann. Warum nicht gleich den Tisch mit Tornado-Figuren ausrüsten? Das wäre nur konsequent.
Tornado hat doch ganz schwerläufige Stangen? Ich fand das bei einem kurzen Anspielen unangenehm und mir wurde gesagt, das läge nicht am Zustand des Tisches sondern wäre für Tornado charakteristisch.

Inwiefern spielt sich der Beast denn anders als der "Original Fireball"?

Gegen den Original Fireball habe ich spieltechnisch nichts einzuwenden. Nur - klärt mich da gerne auf - scheinen diese inzwischen nicht mehr produziert zu werden und sind durch die "Ullrich" Fireball ersetzt worden?
Da wäre meine Erwartung gewesen, dass ich zukünftig "in freier Wildbahn" mit höherer Wahrscheinlichkeit einem Ullrich Beast oder Ullrich Fireball begegnen werde.

Leonhart-Figuren finde ich als Zusatz ebenfalls eine gute Option. Die sollten mit den ganz normalen Ullrich Lager spielbar sein, nehme ich an?

Meine Empfehlung wenn es ein Ullrich sein muss:
Aufgrund meiner Wohnungssituation will ich eigentlich keinen zu schweren (da Treppenhaus + weitere geplante Umzüge) oder optisch zu wuchtigen Tisch. Preis spielt ebenfalls eine Rollte. Im Kopf hatte ich daher nur entweder den Ullrich Home oder den Ullrich U4P. Jetzt wird es wahrscheinlich letzterer.
 
Der Ulle Tisch hat nichts mit dem alten Fireball zu tun. Der Fireball wurde in Deutschland designt und in China produziert. Dort wird der Tisch wohl noch immer gebaut und vertrieben.
Warum der Tisch in Deutschland nicht mehr verkauft wird... da kenn ich keine Insiderstorys... nur Gerüchte. Die Forenmember wissen da mehr.

Der originale Fireball ist ein Schwergewicht mit dicken Wänden. Und genau das ist eines der Merkmale eines guten Tisches.

Meine Druckdateien gebe ich nicht heraus. Zudem Fireball und Ulle unterschiedliche Buchsendurchmesser und Wandstärke haben. Es benötigt bei Feingewinden und präzisen Einpassungen eine gute Abstimmung von Material, Drucker und Zielbuches (= Kickertisch). Wer so ein Projekt vernünftig angeht, der hat das in 1-2h selbst nachdesignt und nach seinen Vorstellungen angepasst. Die Hauptaufgabe sind die Iterationen... design, drucken, testen, redesign, drucken, testen, ... Sowas ergibt nur Sinn, wenn man das Zielobjekt neben sich hat und bei jeder Iteration direkt reagieren kann, bis das gewünschte Zieldesign erreicht ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dort wird der Tisch wohl noch immer gebaut und vertrieben.
Hm, da bin ich mir garnicht mal so sicher.
Die Firma Rock-IT Sports Inc. findet man im Netz nicht mehr und der letzte Import-Eintrag bei der US Zoll Behörde ist von Ende 2024.
Wenn die Gerüchte stimmen die ich gehört habe, macht das auch Sinn.
 
und @Andi_Fireball 3D-Drucklager jeweils bereits ausprobiert und befinden das Ergebnis für im Spielbetrieb als zufriedenstellend, auch wenn man bei der Langlebigkeit ggf. Abstriche machen muss.
Wenn ich @Andi_Fireball richtig verstanden habe, hat er "nur" die Festlager als asymmetrische Version nachgebaut (deswegen auch die Angabe der 28mm).
Ein Fireball mit Wechsellagern hat anders als ein Ullrich 2 unterschiedliche Bohrungen für die Lager :
28mm für die Fest-Lager (nahezu baugleich mit alten Lehmacher Lagern) und 38mm (bzw. 40mm bei der itsf Version) für die Wechsellager.
 
Falls man eine gute Gleiteigenschaft bei einem 3D gedrucktes Lager erreichen möchte, kann dort ein Gleitring einsetzen. Dir Firma Igus hat zum Beispiel selbst schmierende Kunststoffbuchsen.
Eventuell bekommt man bei Leonhart die Gleitringe, die auch bei ihnen in den Wechsellager eingebaut sind. Dann hätte man sogar ein Wechsellager aus dem 3D Drucker mit den gleichen Gleiteigenschaften wie das Originale.
 
Danke @Ulle .
Genau so habe ich es auch gemacht. Nur bei asymmetrischen Lagern bei dem Fireball (mit den 28mm Buchsendurchmesser) passt das nicht mehr vom Platz rein. Der Innenring für die Flix-Lager kostet so irgendwas bei 1,50-1,70€. Bei konzentrischen Lagern (rein experimentel) habe ich die Innenringe mit reindesignt.
Bei den großen Lagerbuchsen kann man die Innengleitringe immer mit einplanen. Würde ich bei 3D Drucker-Experimenten auch machen! Schont vermutlich Lager und Stangen... und wie Ulle geschrieben hat, ist man dann vom Feeling (vermutlich) nahe an den Flix-Lagern dran.
 
Falls man eine gute Gleiteigenschaft bei einem 3D gedrucktes Lager erreichen möchte, kann dort ein Gleitring einsetzen. Dir Firma Igus hat zum Beispiel selbst schmierende Kunststoffbuchsen.
Eventuell bekommt man bei Leonhart die Gleitringe, die auch bei ihnen in den Wechsellager eingebaut sind. Dann hätte man sogar ein Wechsellager aus dem 3D Drucker mit den gleichen Gleiteigenschaften wie das Originale.
Das wäre mal die High-End-Lösung mit Igus, die machen so einiges um Dinge zu bewegen...

Ich hab das "Offsett-Lager" jetzt mal zum Anlass genommen nach vielen Jahren Sketchup endlich mal zu FreeCAD zu wechseln. Bisher war es immer so "Sketchup kenn ich - da bin ich in 10 Minuten fertig. FreeCAD oder Fusion muss ich mich wieder reinarbeiten, funktioniert ja doch anders..." Deshalb mit Messchieber, Bleistift-Skizze und verschiedenen Grundlagentutorials ans Werk gegangen und raus kam folgendes:
Screenshot 2026-01-27 175036.png Screenshot 2026-01-27 175011.png

Der erste Druck hat noch nicht ganz gepasst, da mein paar Monate alter Ullrich Home für die gedruckten Lager zu dünne Korpuswände hat. Es kann aber auch sein, dass ich da was falsch von der Skizze ins CAD übertragen habe, das möchte ich an der Stelle nicht ausschließen... :)
Ich druck demnächst nochmal mit angepassten Maßen und werde berichten.
 
Der Testdruck war aus PLA, das war gerade auf dem Drucker und ich wollte nur mal sehen ob das überhaupt passt, für das fertige Teil sollte PETG vorerst taugen.

Ich hab letztes Jahr für einen alten Hudora-Tisch von 2012 schon mal Gleitlager (Video, Dateien) gedruckt, weil die originalen einfach viel zu viel Spiel hatten. Da hab ich PETG genommen und das Lager auf 16,2mm mit einer Reibahle aufgerieben (Stangen hatten ca. 15,85-16,05). Hab die Lager selbst knapp 8 Monate genutzt und die laufen recht gut (hab mit Silikonöl geschmiert) und dann letzten Herbst einen Home bei euch geordert und aufgebaut.
Den Hudora-Tisch hab ich dann nem Nachbarn vermacht und der funktioniert immer noch.
Bis jetzt kann ich nichts schlechtes über die PETG-Teile sagen. Klar, turniertauglich werden die nicht sein, aber selbst ich mit meinen "Low-Bob-Skills" hab da ne deutliche Verbesserung bemerkt. Verschleiß konnte ich in den paar Monaten auch nicht feststellen.
Wenn meine FreeCAD-Kenntnisse weiter wachsen sollten könnte man über einen gedruckten und auf Maß geriebenen Nylon-Einsatz für das Lager nachdenken - das wäre dann schon fast IGUS-like. :)
 
Das wäre mal die High-End-Lösung mit Igus, die machen so einiges um Dinge zu bewegen...

Ich hab das "Offsett-Lager" jetzt mal zum Anlass genommen nach vielen Jahren Sketchup endlich mal zu FreeCAD zu wechseln. Bisher war es immer so "Sketchup kenn ich - da bin ich in 10 Minuten fertig. FreeCAD oder Fusion muss ich mich wieder reinarbeiten, funktioniert ja doch anders..." Deshalb mit Messchieber, Bleistift-Skizze und verschiedenen Grundlagentutorials ans Werk gegangen und raus kam folgendes:
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Der erste Druck hat noch nicht ganz gepasst, da mein paar Monate alter Ullrich Home für die gedruckten Lager zu dünne Korpuswände hat. Es kann aber auch sein, dass ich da was falsch von der Skizze ins CAD übertragen habe, das möchte ich an der Stelle nicht ausschließen... :)
Ich druck demnächst nochmal mit angepassten Maßen und werde berichten.


1769552670129.png

Das ist schon im Original eine Schwachstelle.

1769552446698.png
Vielleicht ist die dickere "Lettnervariante" etwas einfacher und stabiler zu drucken ?
Also nur mit Schaft am Innenlager, diesen aber dicker gedruckt.

Gibt es schon eine Vorbesteller Liste, in die man sich eintragen darf ? ;)
 
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