| Kickertische : |
| Im In- und Ausland gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Kickertisch-Modellen, da es leider keinen Standart-Tisch gibt. Zu den fünf vom Tischfussball Weltverband ITSF zugelassenen Wettkampftischen zählen Tornado, Lehmacher, Bonzini, Garlando und Roberto Sport. Zu den populärsten Tischen in deutschen Kneipen zählen Löwen und Leonhart. |
| |
| Lehmacher/ P4P Tisch |
|
Der von der Firma Lehmacher produzierte Kickertisch wird seit 1999 für die Marke Löwen hergestellt. Als Basis diente der Original Leonhart. Solide Verarbeitung und ein ansprechendes Äusseres kennzeichnen diesen Tisch. Die auf diesem Tisch von Löwen gegründete Turnierserie findet mittlerweile ihre Fortsetzung unter der Leitung des Vereins P4P. Für diesen Verein hat die Firma Lehmacher eine spezielle Edition auf den Markt gebracht, die vor allem durch eine ansprechendere Optik auffällt.
Vorteile: sehr verbreitet in Deutschland; solide Verarbeitung; tolle Optik (P4P-Tisch); viele Turniere; mehrere Ligen
Nachteile: hoher Preis
|
| Der Löwen-Soccer |
|
Die Löwen-Soccer wurden bis 1999 von der Firma Leonhart hergestellt, seitdem vertreibt die Firma Lehmacher die Tische. Alle LöwenSoccer sind mit schweren Vollstahlstangen versehen und sie Spielfiguren sind stets gleich geblieben. Es gibt bisher mehrere verschiedene Tischtypen vom Löwen Soccer:
Der Löwen Classic war bis 1997 der Turniertisch auf der deutschlandweiten Löwentour. Er wurde 1997 vom 97er LöwenSoccer abgelöst, welcher an den Banden und Ecken eine hochgezogene braune Spielfläche aufweist. Die Tore sind auf 20,5 cm breiter gemacht worden. 1999 kam der 99er LöwenSoccer mit einer grünen Spielfläche auf den Markt. Der 2000er LöwenSoccer wurde von Lehmacher hergestellt. Seine Spieleigenschaften ähneln denen von den Leonhart hergestellten Vorgängern.
Vorteile: hohe Verbreitung in Deutschland; erlaubt hohe Ballgeschwindigkeiten
Nachteile: Technikeinschränkungen durch schwere Vollstangen
|
| Leonhart |
|
Einer der Verkaufsschlager schlechthin in der Deutschen Tischfussballwelt und immer noch sehr verbreitet, vorallem im Norden. Momentan werden auch die Löwen Tische von der Firma Leonhart hergestellt. Die etwas älteren Modelle sind an den schmalen Füssen und an den Segelohren zu erkennen. Die leichten und handlichen Stangen mit den weichen Figuren ermöglichen sehr gute Ballführungseigenschaften bei Klemmtechniken. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Modellen (Leonhart TS, TS 2000, Original Soccer).
Vorteile: leichte handliche Stangen; Tradition; weite Verbreitung (vorallem im Norden Deutschlands)
Nachteile: glatte Platte, dadurch Einschränkung der gängigen Techniken
|
| Der Tornado |
|
Der Tornado ist in den USA ein sehr beliebter Tisch. Er wird von der Firma Valley in den USA hergestellt. Man erkennt den TornadoSoccer vorallem an den drei Figuren an der Torwartreihe. Die Figuren sind nicht mit einer Schraube an den Stangen verbunden, sondern mit einer Splinte. Die Einwurflöcher sind sehr eng, sod dass die Bälle exakt hindurchpassen. Das Beeinflussen der Richtung der Bälle ist daher nicht möglich. Unter den professionellen Kickerspielern zählt dieser Tisch zu den besten und perfektesten, da er fast alle Techniken in Perfektion erlaubt. Sehr auffällig sind die Füsse der Figuren, die fast dreieckig aussehen und ein Loch in der Seitenfläche haben. Die Fussflächen sind sehr lang und ermöglichen im Gegensatz zu anderen Kickertischen nur einen sehr flachen Einklemmwinkel. Das Abrollen ist daher nicht so leicht auszuführen. Die Tischfussball-Weltmeisterschaften werden an diesem Kickertisch ausgetragen und sind mit den höchsten Preisgeldern im Tischfussball-Sport versehen. In Deutschland ist der Tisch leider nicht so weit verbreitet, da er zu den teuersten Tischen zählt.
Vorteile: perfekte Verarbeitung; weltweites Toppimage; Megaturniere; erlaubt alle Techniken
Nachteile: hoher Preis; geringe Verbreitung in Deutschland
|
| Garlando |
|
Der Garlando stammt aus Italien. Durch die an diesem Tisch veranstaltete Weltmeisterschaft in Österreich rückte er auch in Deutschland in den Blickpunkt. Mit dem extra für diese WM entwickelten Modell wollte Garlando, als Pendant zum Tornado, einen Tisch präsentieren, der alle Techniken ermöglicht. Dies ist im Endeffekt auch gut gelungen. Schade, dass die billig wirkenden Figuren nicht zu dem ansonsten sehr stabil verarbeiteten Tisch passen. Zu breite Gummis auf der Dreierreihe und die damit verbundene Durchlässigkeit für Bälle an der Bande, stellen jedoch für Europas Toppspieler einen eindeutigen Konstruktionsfehler dar. Sollte dies behoben werden, könnte dieser Tisch vor einem Siegeszug durch Europa stehen.
Vorteile: sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis; erlaubt alle Spielarten; solide Verarbeitung; tolle Optik
Nachteile: in Deutschland schwer zu erwerben; geringe Verbreitung; teilweise offene Banden
|
| Bonzini |
|
Der Bonzini Tisch kommt ursprünglich aus Frankreich und ist ein vom Weltverband ITSF zugelassener Wettkampftisch. Alle Bonzini Modelle haben Teleskopstangen und Aluminiumfiguren.
Vorteile: gute Optik, viele Wettkampfturniere
Nachteile: sehr geringe Verbreitung in Deutschland, beim Spielverhalten etwas langsamer als andere 'große' Tische
|
| Jupiter Eurosoccer |
|
Der Eurosoccer gehörte einmal zu den ITSF-Wettkampftischen. Er erlaubt alle Techniken und wird von vielen Profi-Spielern aktzeptiert. Die Spielfläche besteht aus Glas, die Griffe sind aus Holz.
Vorteile: gutes Spielverhalten, gute Optik
Nachteile: teurer Anschaffungspreis, sehr geringe Verbreitung in Deutschland
|
| Roberto Sport |
|
Dieser Tisch ist in Italien sehr populär und gehört zu den momentan fünf zugelassenen ITSF-Wettkampftischen. Wirkt von der Optik her nicht so ansprechend wie andere 'große' Tische, ist aber dafür wesentlich günstiger.
|
| Der Original Kicker |
|
Der Original Kicker war vorallem in der 70-ern und 80-ern sehr verbreitet in Deutschland. Mittlerweile gehört der Tisch mit der Glasplatte in Deutschland eher zu den Auslaufmodellen. Die Seitenflächen der Figurenfüsse sind sehr schmal, dadurch werden die Zieh-Techniken (wie z.B. der Pull-Shot) etwas eingeschränkt und sind komplizierter auszuführen als auf Tornado oder Leonhart Tischen. Die weichen Figuen ermöglichen trotz der Glasplatte gute Klemmtechniken.
Vorteile: Tradition; sehr stabiler Korpus
Nachteile: Figuren brechen leicht; rückläufige Verbreitung |