Tischfussball Blog
Globekicker's Projekt Muni Drucken E-Mail
27. April 2012, 17:54 Uhr
Mit einem Tischkicker reisten die Bremer Jungs Simon Striegel und Stefan Perlebach im
VW-Bus quer durch Asien. Während ihrer Station in Dhaka, Bangladesch, riefen sie das
Projekt Muni ins Leben, um den Straßenkindern vor Ort zu helfen. Der weitgereiste Tisch
wird nun zu Gunsten dieses Projekts versteigert.


Bevor die beiden Globekicker Simon Striegel und Stefan Perlebach im Februar 2011 zu ihrer Asienreise aufbrachen, hatten sie die Idee, sich dort der Sprache des Fußballs zu bedienen, wo Worte als Kommunikationsmittel versagen sollten. Unterstützt wurden sie dabei von Matthias Biehler, der ihnen für ihre Aktion spontan einen portablen Tischkicker sponsorte. Die Reise war voller intensiver Begegnungen mit Menschen aus Europa und Asien, viele hinterließen auf dem Kicker ihre Unterschrift.

In Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, kamen die Studenten der Politik- und Wirtschaftswissenschaften, deren Schwerpunkt auf dem Bereich Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit liegt, in Kontakt mit vielen bettelnden Straßenkindern. Oftmals können die Eltern dieser Kinder durch ihre berufliche Tätigkeit nicht genug erwirtschaften, um den kompletten Lebensunterhalt zu bestreiten. Durch das Betteln tragen die Kinder einen wesentlichen Teil zum Familieneinkommen bei, können aber dadurch nicht die Schule besuchen und einen besseren Bildungsstand erlangen. Als die beiden Globekicker das 8-jährige Mädchen Muni und ihre drei Geschwister im Frühjahr 2011 kennen lernten, erbettelten diese ca. 70 Euro im Monat, wohingegen ihre allein erziehende Mutter nur ca. 30 Euro im Monat verdiente. Die Mutter Yasmin war auf das Geld der Kinder angewiesen und daher war es finanziell nicht möglich, die Kinder auf eine Schule zu schicken. Simon Stiegel und Stefan Perlebach unterstützten daraufhin Yasmin mit privaten Mitteln. Seit August 2011 arbeitet der von Yasmin eröffnete traditionelle Teeshop wirtschaftlich, so dass Muni und ihr Bruder Saiful (10) seit Anfang 2012, und inzwischen auch Hirdoy (13), eine Schule besuchen  können.

Durch diesen Erfolg ermutigt, riefen die Globekicker das Hilfsprojekt, dem das Straßenkind Muni seinen Namen gab, ins Leben. Es möchte Eltern durch Mikrokredite nach Vorbild des Nobelpreisträgers des Jahres 2006, Professor Yunus, bei der Existenzgründung unterstützen. Durch ein eigenes, kleines Geschäft sollen ausreichende Einnahmen erzielt werden, so dass die Kinder die Schule besuchen können statt betteln zu müssen. Mit einem Teil ihres Einkommens zahlen die Eltern ihren Mikrokredit zurück. Mit diesem Geld kann dann weiteren Familien geholfen werden.

Um auf die Notlage in der Kinder in Bangladesch und auf das Projekt Muni aufmerksam zu machen, wird vom 17.05.12 bis 27.05.12 auf Ebay der portable Tischkicker versteigert, der die Globekicker Simon Striegel und Stefan Perlebach auf ihrer Asienreise begleitet hat. Der gesamte Erlös der Auktion kommt dem Projekt Muni zu Gute. Stefan Perlebach ist aktuell wieder nach Bangladesch gereist, um vor Ort zu helfen und zu unterstützen.

Projektdaten
• Versteigerung auf eBay vom 17.05.- 27.05.12
• Tischkicker voller Unterschriften aus Osteuropa und Asien zu Gunsten des Projekts Muni
• Projekt Muni = Schulbildung und wirtschaftliche Sicherheit für Straßenkinder in Bangladesch
 
Probespielen von diversen Kickertischen Drucken E-Mail
06. März 2012, 13:59 Uhr
Möchtest Du Dir einen bestimmten Kickertisch zulegen, möchtest ihn aber vorher einmal Probespielen um sicherstellen zu können, dass sich die Investion lohnt? In unserem Tischfussball Forum bieten nun viele private Kickertisch-Besitzer freundlicherweise ihren Tisch bereitwillig zum Probespielen bereit, so dass Du ihn ausgiebig "testen" kannst. Auf einer übersichtlichen Karte kannst Du feststellen, wer in Deiner Nähe welchen Kickertisch zur Verfügung stellt. Neben der Postleitzahl des Anbeiters findest Du weitere Informationen zum Kickertisch. Kontaktiere den entsprechenden Besitzer per eMail oder per Private Nachricht um einen Termin abzumachen.

Wir würden uns freuen wenn sich noch weitere private Kickertisch-Besitzer melden die ihren Tisch zum Probespielen anbieten möchten. Meldet Euch in dem entsprechenen Forum-Thread, so dass wir Euch in die Karte eintragen können.

Wir hoffen, dass wir die Karte stets erweitern können, so dass möglichst viele Kickertisch-Interessierte einen bestimmten Tisch in ihrer Nähe testen können. Um zur Karte zu gelangen, klickt bitte HIER.
 
Kickerbau-Experte Klaus Schankat im Interview Drucken E-Mail
27. Juli 2011, 14:11 Uhr

Lieber Klaus, Du giltst nicht nur im Tischfussball Forum als Deutschlands größter Kickerbau-Experte, auch anderswo wirst Du als Kickertisch-Doktor hoch angesehen. Man sagt Dir nach, Du kennst fast jeden Kickertisch, sowohl vom Äußeren als auch vom Inneren, wie Deine Westentasche. Wann und wie ist diese Leidenschaft zum Kickerbau entstanden?

Meine Güte. Übertreibe bitte nicht mit deiner Lob-Hudelei. Eine Nummer kleiner würde es auch tun und wäre mit Sicherheit angemessener. Aber zur Frage: Ich habe vor langen Jahren mit meiner Frau und einem weiteren Leiter die Jugendgruppe einer freien evangelischen Kirchengemeinde geleitet. Dort hatten wir erst einen Kinder-Kicker. Dann konnten wir einen alten ausrangierten italienischen FAS-Tisch übernehmen, der vorher in einem städtischen Jugendhaus gestanden hatte. Der Hausmeister dort hatte die Original-Lager gegen einfache Plexiglas-Scheiben ausgetauscht. Die meisten Stangen waren völlig krumm gebogen – das städtische Jugendhaus arbeitete eben in einem sozial nicht so gut gestellten Stadtteil. Nun, es hat trotzdem viel Spaß gemacht, auf dem Ding zu spielen, wobei wir damals ohne jede Technik gespielt haben. Einfaches kick and rush und immer den Ball nach vorne geprügelt, bis ein Tor fiel. Irgendwann war dann die Zeit mit der Jugendgruppe vorbei. Jahre später fiel mir dann ein, wie viel Spaß das immer gemacht hatte. Und ich schaute mich bei Ebay um und stellte fest, dass Kickertische inzwischen absolut bezahlbar waren. Aber welchen davon nehmen? Ich stieß auf tischfussball-online.com und tischfussball.de, wo damals (Anfang 2006 war das) nur die LLL-Tische als brauchbare Tische akzeptiert wurden und sonst gar nichts. Die Ullrich-Tische oder den Fireball gab es ja zu der Zeit noch nicht bzw. deren Qualität war noch sehr umstritten. Die LLL-Tische waren mir aber einfach zu teuer, zumal wir damals gerade ein Haus gekauft hatten und überlegen mussten, wofür wir unser Geld ausgeben. Und da ich immer schon gerne mit Holz gearbeitet habe, beschloss ich dann, eben selber einen Tisch zu bauen. Das war der Start. Mitte 2006 war dann der erste Tisch fertig. Die Leidenschaft hat sich auch über die Diskussionen in den Internet-Foren ergeben. Da wurde oft über Kleinigkeiten erbittert diskutiert und gestritten. Gleichzeitig gab es aber zu der Zeit kaum Maßangaben oder Detail-Infos über die „richtige“ Konstruktion von Kicker-Tischen. Das alles hat mich gereizt, das so intensiv zu betreiben und dann die gesammelten Informationen über kickerbau.org allgemein zugänglich zu machen.

Auf Deiner Webseite www.kickerbau.org stellst Du zahlreiche Kickertisch-Modelle mit vielen Bildern und ausführlichen Infos vor. Wieviele verschiedene Kickertisch-Modelle hast Du bisher unter die Lupe genommen?

Da ist inzwischen natürlich einiges zusammen gekommen. Mit einer Zahl kann ich aber gar nicht dienen. Bei den Bildgalerien haben viele Foren-Kollegen mitgeholfen. Wenn ich das durchgehe, habe ich die Fotos für ungefähr die Hälfte der Bildgalerien selbst gemacht, der Rest wurde mir von vielen netten Leuten zur Verfügung gestellt. Auch an dieser Stelle möchte ich dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön sagen!

Welche Eigenschaften sollte Deiner Meinung nach ein Kickertisch haben, und was ist ein absolutes No-Go?

Erst einmal muss ich sagen, dass ich nicht so sehr auf einen bestimmten Tisch-Stil festgelegt bin. Ich spiele zwar vor allem Soccer-Tische, aber das liegt daran, dass dieser Stil hier in Deutschland eben am meisten verbreitet ist. Daneben spiele ich sehr gerne meinen Fireball light. In den Bonzini habe ich mich in Hannover auf der Tischfußball-Messe ein wenig verliebt, aber da bin ich natürlich nach ein paar Minuten Spielpraxis weit davon entfernt, diesen Tisch zu beherrschen. Und auch ein Tisch mit Glasplatte hat seinen Reiz, wobei ich diesen italienischen Stil persönlich so gut wie gar nicht kenne. Was ich damit sagen will: Bei den Spieleigenschaften finde ich jeden Stil berechtigt und spannend. Wenn es also um notwendige Tisch-Eigenschaften oder No-Go's geht, würde ich eher in Richtung technischer Unzulänglichkeiten denken. Was gar nicht geht, ist ein durchhängendes Spielfeld (außer vielleicht beim iberischen Tisch-Stil, wo das so sein soll). Das killt schon sehr schnell jede Spielfreude. Ärgerlich ist es, wenn jeder Ball aus dem Tor zurück kommt – das ist für mich als „Konstrukteur“ einfach unbefriedigend. Die Griffe müssen stimmen und sich gut spielen lassen, und das gerne auch, ohne dass man zuerst mal irgendwelche Bänder drum wickeln muss. Und ein Tisch braucht eine gewisse Grundstabilität. Wenn beim Schuss der ganze Tisch in Bewegung ist und sich verwindet, geht auch schnell jeder Spaß verloren.

Gibt es einen Kickertisch, der es Dir von der Konstruktion her besonders angetan hat?

Nein, eigentlich nicht. Ich finde eher die Unterschiede spannend. Bei den Fernost-Tischen finde ich z. B. interessant, wie die in den Ecken montierten Beine den ganzen Korpus zusammen halten und ihm Stabilität geben. Leonhart geht bewusst in eine ganz andere Richtung und verleimt den Korpus selbst über Eck mit einer zusätzlichen eingeleimten Fremdfeder, um das Verwinschen des Korpus zu verhindern. Es gibt da also so unterschiedliche Ansätze und Lösungen und so viele Menschen haben sich Gedanken darüber gemacht, wie bestimmte Probleme am besten zu lösen und dann in der Massenfertigung am billigsten zu produzieren sind. Das finde ich spannend.

Was macht Dir mehr Spass: kickern oder Kickertische unter die Lupe nehmen?

Beides macht mir Spaß. Beim Kickern selbst habe ich es aber kaum über ein gepflegtes Kneipen- oder Hobby-Niveau hinaus gebracht. Dass wir dieses Interview führen, liegt ja auch nicht daran, dass ich ein toller Spieler wäre, sondern an kickerbau.org und am Kickertisch-Bau. So gesehen, ist das Bauen schon ein sehr wichtiger Aspekt. Aber ohne den Spaß am Spiel hätte ich keine Lust am Bauen – da geht es mir schon anders als dem einen oder anderen Händler oder Anbieter, der gar nicht selber spielt.

Vor über einem Jahr hast Du eine ausführliche Doku zur „Tischfussball Geschichte“ angekündigt. Wie weit bist Du mit Deiner „Doktorarbeit“, wann wird sie fertig sein und wie ausführlich wird sie werden?

O ja – die Doktorarbeit. Das ist ein wunder Punkt. Im Grunde steht schon einiges, andererseits fehlt aber auch noch sehr viel. Die Teile „Ursprünge“ und „Meilensteine“ sind schon sehr weit gediehen und fast veröffentlichungsreif. Aber aus der neueren Geschichte fehlt auch noch sehr viel. Da weiß ich zwar schon, was zu beschreiben ist, aber das ist alles noch nicht formuliert. Und ich muss einräumen, praktisch seit einigen Monaten nicht mehr sehr viel daran gearbeitet zu haben. Einigen Leuten habe ich bei verschiedenen Gelegenheiten gezeigt, was bisher steht, und sie waren schon sehr beeindruckt davon. Eigentlich hatte ich vor, zu einem Zeitpunkt mit der Veröffentlichung zu starten und dann jeden Sonntag ein weiteres Häppchen zu präsentieren. Bei diesem Vorgehen würde es über ein Jahr dauern, bis alles veröffentlicht ist. Das Problem ist nur, dass dann eben auch jeden Sonntag ein Teil fertig sein muss. Und das kann ich derzeit nicht garantieren. Also überlege ich, von diesem ursprünglichen Plan wegzugehen und die Teile nach Fertigstellung unregelmäßig zu veröffentlichen. Ich muss schauen ...

Bist Du während Deiner Arbeit zur Tischfussball Geschichte auf hochinteressante Neuigkeiten gestoßen, die den meisten Tischfussball-Begeisterten bisher vorenthalten sind? Kannst Du unseren Lesern vorab einige interessante Infos verraten?

Ich kann mit Sicherheit sagen, dass die meisten Darstellungen der Tischfußball-Ursprünge im Internet heftige Fehler enthalten. So hat z. B. der Franzose Lucien Rosengart mit der Erfindung des Kicker-Tisches in unserem Sinn gar nichts zu tun. Aber immer wieder wird er als einer der Erfinder genannt. Richtig ist, dass die praktische Ausbreitung der Kicker-Tische wohl in Frankreich in den 1930er Jahren begonnen hat. Bildmaterial aus der Vorkriegszeit gibt es allerdings so gut wie nicht. In alten französischen Automaten-Fachzeitschriften würde man vielleicht die eine oder andere Information finden. Aber leider kann ich kein Französisch, so dass die Kontaktaufnahme nach Frankreich immer ziemlich schwierig und umständlich ist. In Deutschland beginnt die Kickertisch-Geschichte Anfang der 1950er Jahre, wo neben anderen Import-Modellen direkt der bis heute bekannte Original-Kicker in Erscheinung tritt, damals aber noch mit Holzfiguren. Eine andere spannende Geschichten ist die Entwicklung des Soccer-Stils in der ersten Hälfte der 1970er Jahre und der Import dieses Stils nach Deutschland.

In den letzten Jahren hat sich in der Kickertisch-Szene vieles geändert. Wie beurteilst Du die aktuelle Lage... Sind die deutschen Kickertisch-Hersteller auf dem richtigen Weg?

Es hat sich in der Tat einiges getan. Wie ich schon sagte, fanden vor gerade einmal fünf Jahren nur die LLL-Tische Gnade vor den Augen der ambitionierten Spieler. Heute gibt es dazu die ganze Ullrich-Modellpalette, die Lettner-Tische, den Vector III von Kicker-Klaus, den KnalldenBall von Sven Hartmann oder auch den Fireball, der von der dahinter stehenden Spielphilosophie wirklich sehr interessant ist. Die Auswahl ist also größer geworden und es gibt heute akzeptable und gute Tische zu auch für Gelegenheits-Spieler vertretbaren Preisen. Ob die Hersteller insgesamt auf dem richtigen Weg sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Szene träumt im Moment heftig vom Aufstieg des gesamten Kicker-Sports zu einer anerkannten Sportart und großer Popularität. An dieser Stelle weiß ich nicht, ob diese Sicht oder Erwartung so realistisch ist. Auch ich denke, dass Kickern ganz klar die Kriterien einer Sportart erfüllt. Aber die Anerkennung als Sport alleine hilft ja nicht weiter. Ein Arbeitskollege ist Leistungssportler im Kanu-Rennsport. Das ist seit Jahrzehnten eine olympische Sportart. Das bringt aber nicht automatisch mit sich, dass große Gelder fließen. Für den Sportler bleibt sein Sport eine Angelegenheit, die mehr kostet, als sie einbringt. Ich denke, hier erwartet die Szene einfach zu viel, weil sie vielleicht beim Thema Sport zu sehr in Richtung Tennis oder Fußball denkt. So finanzträchtig ist aber beileibe nicht jede Sportart. Und dann hat es in der Geschichte des Tischfußballs schon einige Hochphasen gegeben, an die sich wieder nicht so gute Zeiten angeschlossen haben. Dies zeigt, dass eine Aufwärtsentwicklung nicht automatisch immer weiter und weiter gehen muss. Hier brauchen die handelnden Personen einen ganz langen Atem, denke ich. Aber ich wünsche ihnen dieses Durchhaltevermögen!

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft!

Interview wurde geführt mit: Klaus Schankat alias klaschatx aus dem Tischfussball Forum

 
Interview mit Ullrich Drucken E-Mail
16. März 2011, 13:10 Uhr
Herr Isbrecht, die Ullrich Tische haben vor einiger Zeit Wirbel in den Kickertisch-Markt hereingebracht. Zunächst wurden Ullrich Tische in erster Linie auf eBay angeboten, mittlerweile stellen Sie Tische für große Turnierserien bereit. Was sind Ihrer Meinung nach die ausschlaggebendsten Gründe für die Erfolgsgeschichte von Ullrich?

Ein ausschlaggebender Punkt ist die Leidenschaft zum Kickern. So ist für uns ein Kicker nicht nur ein Produkt mit dem wir unser Geld verdienen sondern ein Spielgerät mit dem wir ein großartiges Hobby nachgehen können. Auch war der direkte Kontakt zur Kickerszene sehr hilfreich. Ob es mit einzelnen Spieler war oder Vereine/Verbände, wir haben stets versucht die Nähe zu dem Tischfussballsport zu suchen und zu halten. Ein weiterer Punkt, der uns zum Erfolg geführt hat ist die Tatsache, dass wir mit dem Erreichten nie zufrieden waren sondern immer auf der Suche sind was wir noch verbessern und optimieren können.

Wissen Sie eigentlich noch, wann Sie den ersten Kickertisch verkauft haben?

Das weiß ich genau, das war der 10. Dezember 2003. Ich habe damals als Therapeut in einer Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet und die Küche in dieser Einrichtung als Verkaufsraum genutzt. Und genau dort habe ich mein erstes Verkaufsgespräch geführt und mit dem ersten Kunden gekickert.

Seit Januar 2011 ist Ullrich offizieller Partner von P4P, was sicherlich für eine große Überraschung sorgte. Mit welchen Argumenten haben Sie den bisherigen P4P Partner, Firma Tecball, ausstechen können?

Man sollte wissen, dass der Verband P4P für das Jahr 2011 einen neuen Partner gesucht hat. Daraufhin hat P4P vier potenzielle Tischpartner durch ein offizielles Schreiben die Möglichkeit gegeben sich zu bewerben. Somit haben auch wir zwei Tische konzipiert die auf die Bedürfnisse von P4P abgestimmt waren. Diese wurden dann von P4P ausgiebig getestet. Letztendlich haben die Ideen und die Qualität des Tisches überzeugt.

Der neue P4P 2011 besteht aus schwarzen Stangen. Um was für eine Beschichtung handelt es sich, was ist daran besser? Und warum verzichtet man auf eine Verchromung der Stangen?

Der neue P4P bietet sowohl schwarze als auch silberne Stangen an. Es handelt sich hierbei um das gleiche Material. Nur dass die schwarze Stange durch ein zusätzliches Behandlungsverfahren die dunkle Oberfläche erhält. Hierbei ging es uns nur um die Optik. Wir fanden schwarze Stangen auf dem Tisch chic. Wir haben uns mehrere Oberflächenveredelungen angeschaut und uns gegen ein Verchromung der Stangen entschieden, weil wir das jetzige Behandlungsverfahren unserer Stangen für besser halten.

Die unterschiedlichen Ullrich Tische werden in verschiedenen Firmen hergestellt: China, Leonhart und in einer Behindertenwerkstatt in Deutschland. Wird der P4P in einer dieser Firmen hergestellt oder gibt es eine weitere Fertigungs-Stätte?

Es stimmt dass wir unsere Tische an verschiedenen Fertigungsstätten produzieren lassen. Der Verband P4P hatte unter anderem als Auflage gestellt, dass der neue Tisch ausschließlich in Deutschland produziert werden muss. Umso leichter war es für uns diese Auflage zu erfüllen, da wir schon vor zwei Jahren, die Entscheidung getroffen haben, den Standort Deutschland für die Produktion einiger Produkte zu nutzen unter anderem auch für den neuen P4P.

Mehrere Fertigungen zu koordinieren stellt man sich logistisch sehr aufwändig vor. Gibt es hierzu einen Zusammenhang zu den zeitweisen Lieferengpässen der Ullrich-Home Tische?

Der Grund für die Lieferungsengpässe für den Ullrich-Home sind unter anderem die hohe Nachfrage nach diesem Produkt und auch die Lieferschwierigkeiten des Herstellers. Seit 2003 verkaufen wir Ullrich-Home Tische. Jedes Jahr haben sich die Verkaufzahlen erhöht. Und jedes Jahr haben wir in unserer Jahresplanung eine Erhöhung der Stückzahl mit eingerechnet, die aber trotz alledem noch übertroffen wurde.

Es gibt Gerüchte, Ullrich wird ein ITSF-Modell der aktuellen P4P-Version heraus bringen. Stimmt das?

Zur Zeit konzentrieren wir uns auf den Verband P4P und DTFB. Beide Verbände spielen ihre Turniere auf den aktuellen Ullrich Tournament Tisch. Für uns ist es wichtig, dass wir mit diesen Verbänden ein erfolgreiches Jahr hinter uns bringen. Alles andere ist für uns noch nicht aktuell.

Was sind die Pläne von Ullrich in der Zukunft, wird es weitere Überraschungen nach dem P4P-Coup geben?

Für uns war eine Partnerschaft mit dem weltgrößten Verband P4P das höchste Ziel, dass ein Tischhersteller erreichen kann. Wir sind froh dass P4P uns als Tischhersteller ausgesucht hat und wir mit P4P einen starken Partner an unserer Seite haben. Somit möchten wir in Zukunft unsere Präsenz nicht nur in Deutschland ausbauen sondern auch in europäischen Ländern. Dennoch werden wir auch in Zukunft noch für Überraschungen sorgen.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.

(Interview wurde geführt mit Helmut Isbrecht, Webseite: http://www.ullrich-sport.com)

 
Interview mit Tischkicker-Händler Maxstore Drucken E-Mail
29. November 2010, 14:00 Uhr
111Herr Baumgärtel, seit einiger Zeit schon lassen Sie Kickertische in China herstellen und verkaufen sie sehr erfolgreich in Deutschland weiter. Warum lassen Sie die Kickertische nicht in Deutschland herstellen? Sie würden damit die Qualität der Tische erhöhen und außerdem würden dadurch neue Arbeitsplätze entstehen...

Vorweg muss man sagen, dass eine Produktion in China nicht gleichzeitig schlechter Qualität entspricht. Auch in Fernost gibt es Hersteller wie den unseren, die einen sehr hohen Qualitätsstandard erfüllen können. Durch die Produktion in Fernost können natürlich bessere Preise realisiert werden als durch eine Produktion in Deutschland. Unsere Zielgruppe sind die Kunden, die sich für sehr preiswerte Tische interessieren. Mit einer Produktion in Deutschland wäre es schlicht unmöglich die Tische in dieser Preisklasse anzubieten.

Wieviele Mitarbeiter hat die Firma Maxstore insgesamt und wieviele Mitarbeiter sind für den Tischfussball-Bereich tätig?

Die Firma Maxstore hat zur Zeit ca. 40 Mitarbeiter. Für die Marke TUNIRO® gibt es einen verantwortlichen Einkäufer, der für das Tuniro Product Management zuständig ist. Darüber hinaus gibt es keine exklusive Zuordnung von Mitarbeitern zu der Marke TUNIRO, selbstverständlich wird der Product Manager aber von allen Mitarbeitern unterstützt. 

Welches Kickertisch-Modell ist der Topseller?

Bei unseren Tuniro-Modellen sind der Cyber aus der Vanquisher Series sowie der Classic aus der Winner Series momentan die Bestseller. Die Präferenzen beim Kunden können sich jedoch durchaus in gewissen Abständen ändern.

Für Profispieler sind die Maxstore-Tische nicht interessant, da sie nicht über die Klasse eines Profi-Turniertisches verfügen. Welche Zielgruppe ist für Sie am interessantesten?

Unsere Zielgruppe war immer der ambitionierte Hobbyspieler, der nicht das Geld für einen professionellen Tisch ausgeben möchte, aber trotzdem nicht auf die wesentlichen Features eines Top-Tisches und eine solide Qualität verzichten möchte. In der Preisklasse bis 300 Euro hat man sonst nur die Möglichkeit, auf einen der sogenannten „Chinakracher“ zurückzugreifen. Diese werden meist von Verkäufern angeboten, die von Tischfußball oft nicht allzu viel verstehen, was wiederum zur Folge hat, dass diese Tische aufgrund fehlender Features nur begrenzten Spielspass bieten.

Auf welche Weise holen Sie sich Ratschläge und Hinweise für Verbesserungsmöglichkeiten?


Wir arbeiten eng mit einigen Funktionären des BTFV zusammen und nehmen natürlich auch Vorschläge unserer Kunde gerne an und versuchen diese umzusetzen. Weitere Anregungen ergeben sich auch durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten.

Der größte Kritikpunkt bei der Produktion der Maxstore-Tische ist die fehlende CNC Fertigung, dadurch entstehen einige Unstimmigkeiten bei den Maßen und Abständen. Warum lassen Sie die Tische nicht CNC fertigen?

Der Grund ist schlicht der fehlende Maschinenpark. Die Anschaffungskosten eines solchen Maschinenparks um die gesamte Produktion auf CNC Fertigung umzustellen wären einfach zu hoch. Dies würde sich extrem negativ auf die Preise der Tische auswirken. Auch hier würde wieder für geringfügig verbesserte Toleranzen ein deutlich höherer Aufwand entstehen – der Grenzertrag wäre an dieser Stelle negativ. Geringe Abweichungen bei Maßen sind trotzdem die Ausnahme, und wären auch bei CNC Fertigung nicht auszuschließen. Holz ist ja bekanntlich ein "lebendiger" Werkstoff, der arbeitet, d.h. unter Feuchtigkeits- und Temperatureinwirkung schwinden und quellen kann.

Die IV. Generation Ihrer Modelle hat sicherlich für eine Qualitätssteigerung gesorgt. Ist eine Produktion von „V Generation“ geplant?

An der Generation V der TUNIRO® Tische wird zu Zeit gearbeitet. Der geplante Termin für den Verkaufstart ist für Herbst 2011 angesetzt.

Welche Verbesserungen haben Sie  konkret für die nähere Zukunft ins Auge gefasst und ist mal über einen Umstieg auf Hohlstangen nachgedacht worden? Zeichnet sich da was ab?

In der Tat – für die Generation V wird bei TUNIRO® der Umstieg von Voll- auf Hohlstangen erfolgen. Weitere Features sind z.B. eine neue und stark verbesserte Art von Soccerbällen, neue verbesserte Gleitlager und einige weitere Neuerungen.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei der Generation V Serie!

Info: Andreas Baumgärtel ist für den Bereich Entwicklung/Development bei Maxstore verantwortlich
Webseite: http://www.maxstore.de

 
Interview mit Tischfussball Legende Frédéric Collignon Drucken E-Mail
24. September 2010, 17:50 Uhr
Frédéric, fast alle Tischfusball Spieler sind sich einig, du bist der mit Abstand beste Tischfussball Spieler der Welt. Weisst du eigentlich wieviele Pokale du bisher gewonnen hast?

Wow das ist ein sehr schönes Kompliment, vielen Dank und ich weiss das wirklich zu schätzen, aber ich denke Du übertreibst ein wenig. Es gibt überall richtig gute Spieler.
Sorry ich weiss nicht wieviele Pokale ich bisher gewonnen habe. Die meisten Top Tischfussball-Spieler haben sehr viele Pokale gewonnen und auch sie wissen nicht wieviele sie besitzen.

Wie oft trainierst/spielst du Tischfussball wenn du mal nicht auf Turnier-Reisen bist?

Ich spiele in der Regel nur wenn ein Turnier bevorsteht. Ich versuche darauf vorbereitet zu sein. Wenn z.B. die Tornado Worlds bevorstehen, versuche ich einen Monat vorher mindestens 30 Minuten jeden Tag zu spielen. Das ist natürlich nur ein Durchschnittswert, an manchen Tagen spiele ich zwei Stunden mit Freunden und anderen Tagen mache ich eine Pause.

Wieviele Kickertische hast du zu Hause und auf welchem Tisch spielst du am liebsten?

Ich habe jeden offiziellen ITSF Tisch, die belgischen Tische und einen Lehmacher. Wegen meinem Job habe ich nicht viel Zeit rauszugehen um zu spielen, ich mag es auf jeden dieser Tische zu spielen wann ich möchte. Ich habe keinen Lieblingstisch, jeder Tisch spielt sich anders und ich mag deren Charaktereigenschaften.

Keiner beherrscht auf dem Tornado den Pin Shot so gut wie du. Kannst du anderen Tornado-Spielern einen Tipp geben, wie man diesen Schuss auf diesem Tisch perfekt ausübt?

Der Pinshot auf Tornado ist nicht der Haupt-Schuss, weil der Roll Over (Jet) viel einfacher ist. Den Pinshot sollte man zunächst auf einem anderen Tisch lernen. Wenn Du den Pinshot z.B. auf einem Tecball beherrschst, kannst du anfangen ihn auf Tornado zu trainieren, die Anpassung fällt Dir dann leichter. Es ist wirklich sehr schwierig den Pinshot auf einem Tornado zu erlernen, ich empfehle daher jedem diesen Schuss auf einem Lehmacher, Tecball, etc zu erlernen, später kannst Du beginnen ihn auf einem Tornado zu üben. Es dauert ausserdem viel länger den Pinshot zu erlernen als den Rollover (Jet), man braucht Geduld und Disziplin.

Und wie sieht es beim Blocken an der Fünf aus... Kannst du anderen Tischfussball-Spielern Tipps geben worauf man achten sollte um einen Pass erfolgreich zu blocken?

Das Verteidigen auf der 5 ist sicherlich eines der grössten „Schlüssel“ eines Spiels. Es gibt mehrere Verteidigungsmöglichkeiten und Du musst die Richtige gegen den richtigen Gegner anwenden. Zunächst musst Du Deinen Gegner kennen, es ist viel einfacher wenn Du ihn kennst, dann weisst Du was Du zu tun hast.

Ein Problem ist es, wenn Du Deinen Gegner nicht kennst oder wenn Du ihn eine Weile nicht hast spielen sehen und er dabei seinen Spielstil geändert hat. Hier solltest Du in der Lage sein mit einer bestimmten Strategie voranzugehen, um schnellstmöglich seine Denkweise kennenzulernen, und was er vorhat und was sein Lieblingspass ist.

Der erste Spielsatz ist sehr wichtig um Deinen Gegner zu studieren. Nach dem ersten Spielsatz musst Du etwas gelernt haben, so dass Du einen Plan für den Rest der Partie hast.

Es ist etwas kompliziert das Blocken mit der 5 hier zu erklären, aber wenn Du es drauf hast, hat das Blocken nichts mehr mit Glück zu tun, es ist mehr eine Kopfsache. Das nächste Mal wirst Du die 5-er Verteidigung mit anderen Augen betrachten und besser werden.

Das Blocken hat nichts mit Talent zu tun. Ein kluger Rookie Spieler kann beim Blocken viel besser sein als der eine oder andere Profispieler.

Ein anderer Punkt: Wenn du es nicht schaffst, eine 5er-Reihe zu blocken und du hast schon alles versucht, aber der Gegner ist dir einfach überlegen - dann akzeptiere das, vergiss die Verteidigung und konzentriere dich ausschließlich auf die offensive Seite deiner 5er-Reihe. Versuche dann, jeden Ball zu passen und zu fangen. Mit anderen Worten: Setze deinen Gegner unter Druck und warte ab, ob es dir dann besser gelingt, auch zu verteidigen.

Du gilst nicht nur als weltbester Angreifer, sondern auch als bester Verteidiger. Wie bewegst du deine Figuren wenn der Gegner vorne an seiner 3 den Ball hat... Gibt es da etwas besonderes worauf du dich konzentrierst?

Das Verteidigen gegen die Drei des Gegners ist so ähnlich wie das Verteidigen an der 5. Wie Du Deine Figuren bewegst ist nicht wichtig, es ist wichtiger wo sie sich beim Schuss befinden. Ich meine, wenn Du dort bist wo Du sein möchtest ist das bereits ein guter Ausgangspunkt. Zu viele Keeper befinden sich nicht in der richtigen Position und meistens, selbst wenn sie wissen welcher Schuss kommt, blocken sie ihn trotzdem nicht.

Also, versuche einen Plan zu haben, bleib dabei und Du musst dort stehen wo Du auch stehen möchtest. Keine Panik wenn's eng wird. Du kannst auch deine Reflexe gegen langsame Schüsse einsetzen; Du kannst Spieler dazu zwingen, auf ihrer schwachen Seite schießen zu müssen, was der einfachste Weg ist ... wenn das nicht funktioniert, lege Dir besser schon vor der Begegnung einen Plan zurecht - sei immer vorbereitet!

Du kannst auch darauf achten, ob sich ein Spieler verrät. Einige Spieler wechseln zum Beispiel ihre Handhaltung für bestimmte Schüsse (hallo Uli hahaha, nur ein Scherz... er schiesst stets mit hoher Erfolgsquote), andere haben eine andere Ballposition bei bestimmten Schüssen, andere haben eine schlechte Körpersprache... alles mögliche kann helfen.

Was war dein bisher schönster Turniererfolg?

Meine allerschönsten Turniererfolge waren die Tornado Worlds. Für mich ist das der beste Titel den ich holen konnte. Aber auch alle andere gewonnenen Titel sind sehr schön, auch die Kleineren. Sie alle bedeuten was.

Wenn ich einen oder zwei Titel nennen müsste, würde ich sagen die Tornado Worlds 1998 im Doppel (mein Erster) und die Tornado Worlds 2001 im Doppel, beide mit meinem Partner Todd Loffredo.

Und was war deine schlimmste Niederlage im Profi-Tischfussball?

So schön sich Siege anfühlen, so können auch Niederlagen weh tun. Ich kann nicht sagen welche Niederlage die schmerzlichste war, vielleicht die Tornado Worlds 2003 in Doppel. Wir haben fünfmal in Folge gewonnen, beim sechsten Male in 2003 haben wir verloren. Es war das Ende einer Serie und das hat mir nicht gefallen, lol.

Wer ist für dich (du ausgenommen) der momentan beste Spieler weltweit? Und wer ist der beste deutsche Spieler?

Es kommt drauf an welchen Tisch du meinst und unter welchen Regeln gespielt wird. Aber wir gehen mal vom allgemeinen aus. Wie auch immer, der beste Spieler aller Zeiten der dieses Spiel spielt, ist Todd Loffredo, daran bestehen keine Zweifel. Er ist den anderen überlegen. Jeder weiß, dass außer Ihm Tod, Billy und jetzt Ryan und Rob die besten Spieler sind. Man darf auch nicht Jamal vergessen, der einer der besten Multitable Spieler auf der Welt ist.

In Deutschland gibt es viele Spieler die auf gleich hohem Niveau spielen. Auch hier ist Jamal momentan der beste Multitable Spieler in Deutschland. Aber Timo, Marc Balic, Johannes Wahle sind die neuen kommenden Spieler. Thierry Mueller ist wahrscheinlich der beste Goalie in Deutschland, er könnte auch einer der besten im Angriff sein wenn er mehr an sich glauben würde. Deutschland hat viele gute Spieler wie Ronny Falk, Frank Brauns, Björn Hofmann, etc. Übrigens, Szule kommt nicht aus Deutschland, oder??? lol. Für mich zählt er nicht als Deutscher, für mich kommt er aus der Schweiz.

Wo siehst du den Tischfussball in der Zukunft... Glaubst du Tischfussball wird jemals eine olympische Sportart werden?

Ich habe keine Ahnung wie die Zukunft im Tischfussball aussehen wird, weil es einfach zu viele Faktoren gibt die eine Rolle spielen, wie z.B, Online Spiele, Poker... All diese neuen Spiele machen Spass und brauchen ihre Zeit. Es ist schwer jemanden zu sagen er soll Tischfussball spielen anstatt z.B, Call of Duty. Tischfussball hat alles was es braucht um eine Sportart wie Dart oder Snooker zu werden aber im Moment reicht es noch nicht aus. Wir werden sehen was die Zukunft bringt. Der ITSF arbeitet daran, Ich hoffe sie werden Erfolg haben.

Was sind deine Pläne für die kommenden Jahre und kannst du dir eine Tätigkeit beim ITSF nach deiner Karriere vorstellen?


Zunächst ist es mein Plan, mein Spiel zu verbessern, so wie immer. Ich versuche meine nächsten Spiele zu gewinnen. Wenn ich Zeit habe werde ich in der Bundesliga spielen.

Ich arbeite bereits für den ITSF. Ich bin in zwei Kommissionen tätig; bei den Regeln und bei der Tisch-Technik. Mehr kann ich momentan nicht tun, ich bin zu beschäftigt.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die Zukunft!


Anmerkung: Das Interview haben wir in Englisch geführt -> Original Interview in Englisch.

 
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