|
|
| Tischfussball Lexikon
|
-
- 2er-Reihe/2er-Stange (2-Bar/2-Rod):
- Die Stange mit den beiden Defensivspielern. Vom eigenen Tor aus
gezählt die zweite Stange.
- 3er-Reihe (3-Bar/3-Rod):
- Die Reihe mit den drei Angriffspielern. Vom gegnerischen Tor aus
gezählt die dritte Reihe.
- 3er-Torwart-Reihe (3-Bar-Goalie-Rod):
- Die ,,Torwart``-Reihe mit drei Spielern. Einige Tische (wie der
Tornado) haben keine ,,Rampen`` in den Ecken links und rechts vom
Tor, sondern stattdessen zwei zusätzliche Spieler links und rechts
vom Torwart. Diese sind erforderlich, um Bälle zu spielen, die
ansonsten in den Eckbereichen als ,,tote Bälle`` liegen bleiben
würden. Vom Tor aus die erste Reihe. Siehe auch Rampen,
toter Ball.
- 5er-Reihe (5-Bar/5-Rod/5-Man-Rod):
- Die ,,mittlere`` Reihe mit den fünf Spielern; vom eigenen Tor
aus die vierte Reihe.
- 5er-Reihen-Pass (5-Bar Pass):
- Ein Pass von der 5er- auf die 3er-Reihe. Siehe Brush
Pass, Stick Pass.
- abgefälschter Schuß (Joe):
- Ein Schuß, bei dem der Ball ins Tor geht, nachdem er von einem
Spieler der gegnerischen (d. h. verteidigenden) Mannschaft abgeprallt
ist.
- abgequetschter Pass (Squibb Pass, Stubb
Pass):
- Normalerweise unerlaubt; nach den USTSA-Regeln (und seit 1999 auch
nach den DSAB-Regeln) gilt jedoch folgende Ausnahme: Wenn man einen
Brush Pass spielen will und der Ball versehentlich abgequetscht
wird, dann ist der Pass erlaubt, sofern der eigentlich beabsichtigte
Pass erlaubt war. Siehe auch Brush,
Brush Pass, einklemmen,
Curve.
- abquetschen (to squeeze):
- Wenn der Ball so fest eingeklemmt wird (meistens nach hinten), daß
er beim Bewegen des Spielers plötzlich und oft mit starkem Spin
herausspringt. Manche Spieler, die gerne den Ball nach hinten einklemmen,
versuchen mit dieser Methode einen Schuß von der 2er-Reihe.
Siehe auch Brush, Brush
Pass, einklemmen, Curve.
- Alien (Shot):
- Ein Trickschuß, bei dem man den Ball auf einer eigentlich
für die rechte Hand gedachten Reihe hat (2er- oder 3er-Reihe,
beim Einzel eventuell auch die 5er-Reihe), ihn dann aber mit der linken
Hand schießt. Meistens mit der 3er-Reihe ausgeführt. Der
Wechsel der Hand kann allerdings nach den Regeln als Foul (wegen Ablenkung)
ausgelegt werden. Siehe auch Crank (Shot).
- AFA:
- American Foosball Association. Eine von Mark Thompson ins Leben
gerufene Organisation, die Tischfußball als olympische Disziplin
durchsetzen will. Es gibt auch eine Webseite der AFA.
- Amateur:
- Siehe Rangliste.
- Angriffsreihe (Offensive Bar/Offensive
Line):
- Die 3er-Reihe.
- anheben (to lift):
-
- 1.
- Den Tisch durch heftiges Ziehen der Stangen unerlaubterweise
anheben;
- 2.
- Die Spieler einer Reihe hochstellen, um einen Ball durchzulassen.
- anschneiden (to angle):
- Den Ball in einer nicht parallel zur Längsseite des Tisches
verlaufenden Richtung spielen. Siehe auch Spray,
Schrägschuß.
- anwinkeln (to angle):
- Die Spieler in einem Winkel neigen. Ein vorwärts-Winkel bedeutet
,,Zehen nach vorne (in Richtung gegnerisches Tor), Kopf nach hinten``,
ein rückwärts-Winkel entsprechend ,,Zehen/Fuß des
Spielers nach hinten, Kopf nach vorne``.
- ASA:
- America Subbuteo Association. Für weitere Informationen wende
dich an: Michael Bodley; RR2 Box 999; Holland, MA 01521; or call (413)
245-3031.
- ATSF:
- American Table Soccer Federation. Eine von Johnny Lott organisierte
Tour auf den Striker-Tischen. Man kann sie entweder über Johnny
Lotts Voice Mailbox bei Dynamo erreichen ((817) 284-0114 ext 112)
oder unter Dynamos allgemeiner gebührenfreier Nummer: (800) 527-6054.
- Audio
- Es gibt eine 41 Min. lange Lernkassette, die von Weltmeister Tom
Spear besprochen wurde. Sie ist für $9.95 erhältlich bei:
Foosball 2005, 243 Titan St.; Aurora, CO 80011. Siehe auch Inside
Foos, Literatur und FAQ
Files zu weiteren Lehrmaterialien.
- aufs Tor (on-goal):
- Ein Schuß, der -- falls er nicht geblockt wird -- ins Tor
geht.
- ,,auto-catch``-Winkel:
- Wenn man die 3er-Reihe (machmal auch die 5er) in einem bestimmten
Winkel nach vorne stellt, um Pässe aus dem eigenen Torraum leichter
fangen zu können; bzw. wenn man die Reihen nach hinten anwinkelt,
um abgeblockte Schüsse des Gegners zu stoppen. Der richtige Winkel
ist gerade etwas kleiner, als wenn man einen Ball einklemmen wollte;
bei härteren Pässen kann er noch kleiner sein, bei gleichzeitig
etwas lockererem Griff an der Stange. Es ist auch möglich, den
Winkel erst im Moment des Ballkontaktes durch eine schnelle Handbewegung
zu bilden (ausgehend von einem fast aufrecht stehenden Spieler).
- ,,auto-stuff``-Winkel:
- Wenn man seine 3er- oder 5er-Reihe in einem solchen Winkel nach
vorne stellt, daß Schüsse aus dem Defensivbereich des Gegners
sofort wieder gefährlich in Richtung seines Tors zurückprallen.
- Babyfoot:
- Französischer Ausdruck für Tischfußball. Siehe auch
die französische Babyfoot Homepage. Der
Ausdruck wird auch im französischen Teil von Kanada benutzt.
Gespielt wird oft auf den Rene Pierre Tischen. Siehe auch Demi
und Rene Pierre.
- Back-pin/Back-toe Shot:
- Ein Schuß, bei dem man mit dem Ball in einer nach hinten eingeklemmten
Position beginnt. Wird oft für Bandenschüsse verwendet,
aber auch direkte Schüsse sind aus dieser Position möglich.
- Bad-Boys Doubles:
- Ein spezieller Doppel-Modus, bei dem die Partner einer Mannschaft
genau dann die Position wechseln, wenn sie ein Tor erzielt haben.
- Bait Defense (Köderverteidigung):
- Eine Verteidigung, bei der man dem Angreifer absichtlich eine Lücke
offen läßt. Im Idealfall sieht der Verteidiger das Timing
des Angreifers so genau voraus, daß er die Lücke in dem
Moment, wo der Angreifer seinen Schuß beginnt (oder sogar kurz
davor) wieder schließt. Eine ,,Köder`` Verteidigung kann
sowohl ,,moving`` (bewegt) als auch ,,set`` (stillstehend) sein. Wenn
der Köder allzu offensichtlich als solcher zu erkennen ist, nennt
man dies ,,fishing``. Siehe auch Moving
Defense, stehende Verteidigung.
- Ball:
- Siehe Hardware zu Informationen
über den Kauf von Bällen und anderem Zubehör.
- Ball-Magnet:
- Wenn ein Spieler sehr gut darin ist, freie Bälle zu fangen.
Aber auch ein Tor kann ein ,,Ball-Magnet`` sein.
- Bandenschuß (Bank Shot):
- Ein Schuß, bei dem der Ball über eine der Banden gespielt
wird.
- BCTSA:
- British Columbia Table Soccer Association. Die bedeutendste Tischfußball-Organisation
in Kanada, mit einer eigenen Rangliste.
- Bebefoot:
- Der Französische Ausdruck für Tischfußball. Siehe
Babyfoot.
- Bevel:
- Eine der Facetten der Griffe (bei Tischen, deren Griffe nicht rund
sind, z. B. Tornado). Da bei Tornado-Tischen die Spieler in Bezug
auf den Griff eine feste Position haben, kann man die Polygonalgriffe
gut benutzen, um die Spieler ohne hinzuschauen in einen bestimmten
Winkel zu stellen (um z. B. Pässe zu stoppen).
- Bluetop:
- Eine ,,Heim``-Version des ,,Tournament Soccer``-Tisches ($500).
Auch manche Versionen des französichen Rene Pierre-Tisches nennt
man ,,Bluetop``. Siehe auch Browntop,
Rene Pierre.
- Bonzini:
- Ein sehr populärer Tisch für den französichen Spielstil
(Babyfoot). Siehe auch Bonzini Webseite,
Rene Pierre.
- Bordfodbold:
- Das dänische Wort für Kicker.
- Box:
-
- 1.
- Das Tor.
- 2.
- Siehe Gehäuse.
- Browntop:
- Eine Turnierversion des TS (Tournament Soccer) Tisches; ein ,,$1.000.000``
Tisch. Siehe TS.
- Brush:
-
- 1.
- Den Ball mit einer ziehenden oder schiebenden Bewegung so streifen,
daß er einen mehr oder weniger starken ,,Spin`` erhält
und in einem Winkel wegrollt. Bei einem Paß legt man dazu
den Ball meistens etwas hinter die Stange, gerade ein bißchen
weiter vorn als die Position, wo man ihn hinten einklemmen würde.
Dadurch wird der ,,Brush-Effekt`` am stärksten, jedoch kann
es versehentlich zu einem (unerlaubten) abgequetschten Pass (,,Squibb
Pass``) kommen. Siehe auch abgequetschter
Pass, abquetschen.
- 2.
- Ein ,,Brush Pass``. Siehe Brush Pass.
- Brush-down:
- Ein Pass in die Zug- (Pull) Richtung. Siehe auch Brush,
Brush Pass.
- Brush Pass:
- Ein Pass von der 5er-Reihe, bei dem man eine ,,Brush``-Bewegung
in eine der beiden Richtungen ausführt. Meistens wird dieser
Pass mit dem ,,wandnächsten`` Spieler dicht an der vom Spieler
aus gesehen näheren Bande gespielt. Beim Pass befindet sich der
Ball etwas hinter der Stange (gerade ein bißchen weiter vorn
als die Position, wo man ihn hinten einklemmen würde); dorthin
wird er meist ausgehend von einer hinten eingeklemmten Position vom
zweiten Mann auf der 5er-Reihe bewegt. Der Ball kann dann von der
gleichen Position aus entweder als ,,Wall Pass`` oder als ,,Lane Pass``
gespielt werden, idealerweise genau von der Mitte des Bewegungsspielraums
des wandnächsten Spielers aus. Durch die ,,Brush``-Bewegung bekommt
der Ball einen Spin, der ihn schräg in eine der beiden Richtungen
rollen läßt; im Falle des Wall Pass führt der Spin
dazu, daß der Ball nicht von der Bande zurückprallt, sondern
bis zur 3er-Reihe in gerader Richtung an der Bande entlangläuft.
Ein leichter Druck auf den Ball ist hilfreich, um diesen Spin zu erreichen.
Oft verwendet man für den linken Arm eine ,,Unterhand``-Haltung
(mit der Handfläche nach oben und dem Ellbogen nach links zeigend),
um genug Hebelwirkung für die Brush-Bewegung zu haben. Weitere
beliebte Varianten sind ein ,,Lane Brush`` abseits der Wand und ein
Pass vom zweiten Spieler auf der 5er-Reihe durch die ,,Lane`` zur
Wand. Im Einzel kann man auch einen Brush Pass von der 2er- zur 5er-Reihe
spielen. Siehe auch Brush, abquetschen,
abgequetschter Pass, Stick
Pass. Nähere Informationen zum Erlernen des Brush Pass
finden sich in FAQ2.
- Brush-up:
- Ein Pass in die Schub- (Push) Richtung. Siehe auch Brush,
Brush Pass.
- Buch:
-
- 1.
- Das Buch mit der Rangliste der USTSA. Es gibt auch eine Online-Version (unter ,,Points Listing``).
- 2.
- Siehe Literatur.
- BYP:
- ,,Bring Your Partner``. Der normale Spielmodus im Doppel, bei dem
man seinen Partner mitbringt; im Gegensatz zum DYP.
- Calcutta:
- Organisierte Wetten, normalerweise auf gesetzte Teams bei ,,Open``
Turnieren. Funktioniert meist so, daß eine Art Versteigerung
der Rechte, auf bestimmte Teams zu wetten, stattfindet. Das eingezahlte
Geld aus Versteigerung und Wetteinsätzen wird dann prozentual
unter den Gewinnern aufgeteilt.
- camping out:
- Wenn die Verteidigung den Schuß des Angreifers vorhersieht
und schon an der richtigen Stelle steht, bevor der Schuß ausgeführt
wird.
- chip, to:
- Den Ball entweder im vorderen oder hinteren Seitenbereich treffen,
so daß er schräg in die entgegengesetzte Richtung läuft
(d. h. wenn man ihn an der rechten Seite trifft, läuft er logischerweise
nach links). Der Ball befindet sich dazu entweder etwas vor oder etwas
hinter der Stange, oft sogar unter dem Spieler eingeklemmt. Man benutzt
diesen Schuß für Front-Banks (Ball hinter der Stange) und
den ,,Texas-T Shot`` (Ball vor der Stange). Siehe auch Front-Bank,
Texas-T (Shot).
- chocolate-chip, to:
- Siehe Double-Dip.
- CO2000:
- Ein Tischmodell der Firma Tornado. Siehe auch Tornado,
Tornado-Tische.
- Coinop (Münztisch):
- Ein Soccertisch mit Münzeinwurf. Siehe auch Tornado-Tische,
Löwen-Tische.
- Complete Guide to Foosball,
The:
- Ein inzwischen längst vergriffenes Buch über Tischfußball;
basierend auf dem ,,Tournament Soccer``-Tisch (Johnny Lott, mit Kathy
Brainard; Chicago, Ill: Contemporary Books, 1980, 176 p., ISBN
0809259990, pbk. 0809259982. Kathy Brainard bereitet zur Zeit einen
Nachdruck vor; für nähere Informationen empfiehlt sich eine
Suche in der Newsgroup RSTS nach dem Subject ,,Complete Book of Foosball``).
Siehe Lott, Johnny.
- Count System Offense:
- Eine Offensivtechnik, die Johnny Lott in seinem Buch beschreibt.
Anstatt zu versuchen, die Verteidigung zu ,,lesen``, entscheidet man
sich im voraus für eine Lücke und eine Zahl. Dann achtet
man gar nicht auf die Verteidigung, sondern zählt einfach bis
zu der Zahl und schießt dann auf die Lücke, die man sich
vorher überlegt hat. Dies kann eventuell den Prozentsatz der
Treffer erhöhen, wenn man gegen eine Verteidigung spielt, von
der man ansonsten durchschaut wird.
- Crank (Shot):
- Ein linkshändiger Schuß, bei dem der Spieler einen Überschlag
vollführt -- man rollt den Griff über Handgelenk und Arm
einmal ab, indem man die Hand an der linken Seite des Griffs entlang
nach unten drückt. Siehe auch Goalie
Crank, Alien (Shot).
- Cup:
- Das bei manchen Tischen vor dem Einwurfloch montierte Teil in Form
einer hohlen Viertelkugel.
- Curve:
- Ein Schuß oder Pass, bei dem der Ball aufgrund eines starken
,,Spins`` im Bogen läuft. Den Spin erzielt man am einfachsten,
indem man den Ball kräftig nach hinten eingeklemmt und dann die
Stange seitlich bewegt, wobei man den Druck aufrecht erhält.
Ein solcher Pass wird meistens als Pass von der 2er- zur 3er-Reihe
eingesetzt: Man klemmt den Ball auf der 2er-Reihe etwa 2 bis 4 Ballbreiten
von der Wand entfernt ein, und spielt ihn dann als Curve Ball, indem
man die Stange von der Wand wegbewegt. Der Ball läuft dann im
Bogen in Richtung der Wand auf den dort wartenden Spieler der
3er-Reihe zu. Eine weiter Anwendung von Curve Balls sind Trickschüsse
von der 3er-Reihe. Siehe auch abquetschen.
- Cut-back:
- Ein schräger Schuß, bei dem der Ball zunächst seitlich
(nach links oder rechts) bewegt wird, um ihn dann in entgegengesetzter
Richtung schräg aufs Tor zu schießen (z. B. man zieht den
Ball nach links und schießt ihn dann schräg nach rechts).
Dies führt oft dazu, daß die Verteidigung der seitlichen
Bewegung folgt, vorbei am tatsächlichen ,,Einschlagpunkt`` des
Balls. Kann mit Pull- Push- und verschiedenen Kick-Schüssen kombiniert
werden. Auch einsetzbar für Pässe, insbesondere von der
2er- zur 3er-Reihe.
- Cut-Throats:
- Ein Spielmodus für drei Spieler. Man spielt zwei gegen einen,
wobei immer das Zweierteam den Einwurf hat. Wenn der Einzelspieler
ein Tor erzielt, bekommt er einen Punkt. Wenn das Zweierteam ein Tor
schießt, bekommt es keinen Punkt; stattdessen rotieren die drei
Spieler eine Position entgegen dem Uhrzeigersinn (d. h. der Einzelspieler
ist jetzt der Doppelverteidiger, und der Doppelangreifer ist jetzt
der Einzelspieler). Wer von den drei Spielern als erstes fünf
Punkte hat, gewinnt. Eine Variante funktioniert so, daß bei
einem durch den Doppelverteidiger erzielten Tor dieser direkt mit
dem Einzelspieler wechselt (anstatt der Rotation). Das ist fairer,
da der Torschütze belohnt wird; außerdem führt es
zu mehr Abwechslung in den Positionen der Spieler.
- Dark-Green Table:
- Eine ältere Version des Tornado-Tisches, die man an der dunkelgrünen
Farbe des Spielfeldes erkennt. Das Spielverhalten und die Griffigkeit
dieses Tisches ist anders, da die Farbe mit einem anderen Verfahren
auf das Spielfeld aufgebracht wurde.
- Dead, Dead-Bar:
- Siehe Dead-Man;
- Dead-Ball:
- Ein Übungsgerät, um die Stärke der Handgelenke zu
trainieren: ein etwa handflächengroßer Ball aus weichem
Material, den man in der Hand zusammenquetscht. Gut gegen Handgelenkprobleme,
oder um während eines Turniers warm zu bleiben. Nähere Infos
gibt's bei Mike Archer (Mike.Archer@mci.com). Siehe auch
Training für weitere Trainingshilfsmittel.
- Dead-Man (Schuß um den Anschlag):
- So nennt man einen Schuß von ultimativer Länge, am besten
an einem Beispiel erklärt (wobei wir von der Perspektive des
Angreifers bei der Benutzung von Begriffen wie push/pull und
links/rechts ausgehen): Für einen Schuß in pull-Richtung,
ziehe die 2er-Reihe des Verteidigers bis zum Anschlag in Richtung
der aus deiner Sicht nahe gelegenen Bande. Der Schuß soll jetzt
eine solche Länge haben, daß er rechts an dem (von
dir aus gesehen) linken Spieler der 2er-Reihe vorbei ins Tor
geht (d. h. der Ball geht zwischen den beiden Spielern der 2er-Reihe
hindurch). In dieser Position ist die 2er-Reihe ,,tot``; der linke
Spieler der 2er-Reihe kann sich nicht weiter bewegen, um den Schuß
zu halten, denn die Stange ist bereits am Anschlag -- daher der Name
des Schusses. Ob dieser Schuß funktioniert, hängt von der
Größe der Tore und dem Abstand der Verteidiger auf der
2er-Reihe (und damit ihrem Bewegungsspielraum) ab: auf dem alten Löwen-Soccer
ging es z. B. nicht; hier war das Tor so klein, daß der Ball
nicht am Anschlag vorbei paßte. Auf dem Modell '97 ging es dann;
und auf dem jetzt aktuellen '99er-Modell wurde (nach zahlreichen Beschwerden
von Spielern) extra der Abstand der Spieler auf der 2er-Reihe etwas
verkleinert, wodurch der Schuß um den Anschlag wiederum nicht
mehr möglich ist. Auf dem Tornado geht es jedenfalls, hier gilt
die Regel: wenn die aufgemalte Torlinie sichtbar ist, ist der Dead-Man
Schuß offen. Die meisten (alle?) Schüsse können als
,,Dead-Man`` Schüsse ausgeführt werden (z. B. Push/Pull,
Push-/Pull-Kick, Snake, Tic-Tac, Pin-Shot, Kick-Shot von der 5er-Reihe).
- Demi:
- Eine in Frankreich gebräuchliche Konvention: Wenn ein Tor von
der 5er-Reihe, einem der äußeren Spieler der 3er-Reihe
oder als ,,Ei`` bzw. Zufallstreffer erzielt wurde, wird ein ,,halber``
Punkt markiert, indem man den Punktezähler bei beiden
Teams halb weiterschiebt. Wer jetzt das nächste Tor schießt,
bekommt zwei Punkte, indem er den ,,halben`` Zähler ganz
herüberschiebt und zusätzlich einen weiteren für das
gerade erzielte Tor. Dadurch sollen Zufallstreffer oder ,,unschöne``
Tore bestraft werden, indem möglicherweise der Gegner diese Punkte
zugeschrieben bekommt. Falls nach einem ,,demi`` noch ein solches
zweifelhaftes Tor erzielt wird, wird ein weiterer ,,halber`` Zähler
(bei beiden Teams) zu dem bereits vorhandenen hinzugefügt; der
nächste, der ein ,,richtiges`` Tor erzielt, bekommt dann drei
Punkte. Ausführliche Erklärungen zu den französischen
Regeln finden sich auf der Babyfoot Homepage. Siehe
auch Babyfoot und Rene
Pierre.
- Designated Event:
- Ein Doppel-Turniermodus, bei dem Spieler oberhalb einer bestimmten
Ranglistenposition als Handicap in der Verteidigung spielen müssen.
So können die weniger erfahrenen Spieler in der Angriffsposition
glänzen, und die erfahreneren verbessern ihr Defensivspiel (wenn
auch widerwillig).
- Deutschmeister:
- Ein uraltes Tischmodell.
- Dink (Shot):
- Ein ziemlich langsamer Schuß (,,Kullerball``), meistens ins
kurze Eck, wobei man das Timing so wählt, daß die Verteidigung
die kurze Ecke aufmacht, weil sie mit einem harten und langen Schuß
rechnet (z. B. einem langen Pull-Kick, oder jeder anderen Bewegung
des Balls zum langen Pfosten).
- Doppel (Doubles):
- Das Spiel ,,Zwei gegen Zwei``. Es gibt verschiedene Varianten; siehe
Hawaiian Doubles, Goalie
Delight, Bad-Boys Doubles,
Super Doubles, Cut-Throats
(2 gegen 1).
- Doppel-KO-System (Double-Elimination):
- Ein Turnierformat, bei dem man zwei Spiele verlieren muß,
bevor man ganz ausscheidet. Bei der ersten Niederlage in der ,,Gewinnerrunde``
kommt man in die ,,Verliererrunde``, wo man sich wieder bis oben vorarbeiten
kann. Das Finale bestreiten die Gewinner der Gewinner- und der Verliererrunde.
Siehe auch Double-Dip, Gewinnerrunde,
Verliererrunde.
- Double-Dip/Double-Dyp:
- Wenn man die Verliererrunde eines Turniers, das nach dem ,,Doppel-KO-System``
gespielt wird, gewinnt, und anschließend auch den Gewinner der
Gewinnerrunde glatt in 2 Sätzen schlägt. (!! Wobei jeder
Satz z. B. auf drei Gewinnspiele gespielt wird. Hier in Deutschland
weiß ich allerdings von keinem Turnier, bei dem tatsächlich
mehrere Sätze gespielt werden -- auch das Finale der Deutschen
Meisterschaft besteht nur aus einem Satz (auf vier Gewinnspiele).
Allerdings sagen die meisten Leute dazu ,,Sätze``, obwohl es
eigentlich ,,Spiele`` heißen müßte...Punkt/Spiel/Satz/Match;
wie beim Tennis...)
- Double-Post (Doppelpfosten):
- Ein Schuß, bei dem der Ball vom einen Innenpfosten gegen den
anderen Innenpfosten und schließlich wieder aus dem Tor heraus
springt.
- Drive-Pin:
- Ein Werkzeug, daß man auf Tornado-Tischen braucht, um die
,,Pins``, mit denen die Spieler an den Stangen befestigt sind, durch
die Stangen zu treiben (die Spieler sind beim Tornado nicht angeschraubt,
sondern werden von diesen speziellen Pins gehalten).
- DSAB:
- Deutscher Sportautomatenbund. Deutschlands Tischfußballverband
(auch Dart- und Billard); gespielt wird auf dem Löwensport-Tisch.
!! Adresse: DSAB; Schwester-Elisabeth-Strasse 1a; 55425 Waldalgesheim;
Fon: 06721/33787; Fax: 06721/33559. Die DSAB-Regeln und weitere Informationen
finden sich auf der Webseite tischfussball.de. Siehe auch Löwensport.
- Dynamo:
- Eine Firma, die Kickertische gleichen Namens herstellt; außerdem
produzieren sie auch die ,,Striker`` Tische. Siehe auch Striker,
ATSF. Dynamos Telefonnr. ist (800) 527-6054
(für Turnierinfos und Ersatzteile). Sie haben auch eine Webseite. Dynamo wurde kürzlich (1998)
von Valley aufgekauft; die gleiche Muttergesellschaft, zu der auch
Tornado gehört.
- DYP:
- ,,Draw Your Partner``. Ein Doppel-Turniermodus, bei dem man seinen
Doppelpartner zugelost bekommt.
- Eckrampe (Corner/Corner-ramp):
- Siehe Rampen.
- einklemmen, eingeklemmt (pin):
- Die Position, in der der Ball zwischen Spielfeld und Fuß des
Spielers eingeklemmt ist. Dies geht offensichtlich nur, wenn der Spieler
entweder nach vorne oder nach hinten geneigt ist; entsprechend spricht
man von ,,vorne eingeklemmt`` (Front Pin) und ,,hinten eingeklemmt``
(Back Pin). Manchmal verwendet man den Ausdruck auch im Kontext eines
zwischen Spieler und Bande eingeklemmten Balls. Ein seltener gebrauchter
Ausdruck für Pin ist ,,Pinch``. Einen ,,Walking Pin`` nennt man
es, wenn der Ball stückchenweise horizontal bewegt und jedesmal
sofort wieder eingeklemmt wird.
- einklemmen, hinten (back-pin):
- Wenn man den Ball hinter bzw. links vom Spieler unter dessen Fuß
einklemmt, d. h. der Fuß des Spielers zeigt dabei in Richtung
eigene Verteidigung, der Kopf in Richtung gegnerisches Tor. Siehe
auch einklemmen.
- einklemmen, vorne (front-pin):
- Den Ball ,,vor`` dem Spieler einklemmen, d. h. so, daß er
in Blickrichtung des Spielers vor der Stange liegt (der Kopf des Spielers
zeigt nach hinten/links, die Füße nach vorne/rechts). Siehe
auch einklemmen.
- Einwurf (Drop):
- Na was wohl. Siehe auch Foos.
- Einzel (Singles):
- Ein Spiel, Match oder eine Turnierdisziplin, bei dem einer gegen
einen spielt.
- Ersatzteile (Parts):
- Siehe Hardware zu Informationen
über Ersatzteile etc.
- ETU:
- European Table Soccer Union.
- European Pin:
- Siehe Pin (Shot).
- Expert:
- Siehe Rangliste.
- Fake:
- Täuschung, d. h. ein angetäuschter Schuß oder Pass.
- Fan:
- Ein ,,Open-Hand`` Schuß. Siehe Open-Hand.
- FAQ Files:
- (Frequently Asked Question Files). Die aktuellsten (amerikanischen)
Versionen der rec.sport.table-soccer FAQ's bekommt man über
FTP von conrad.harvard.edu im Verzeichnis /pub/table-soccer/foosball,
oder auf Clay Gump's Webseite ,,The Foosball Source``, oder auf ,,Rob's Foosball Heaven``,
oder zur Not per Email von Rob Uyeyama (uyeyama@hawaii.edu).
Siehe den Anfang dieses Files für eine genaue Aufstellung der
FAQs. Siehe auch Literatur. Die
aktuellste deutsche Version gibt es auf meiner eigenen Seite ,,tischfussball.de``.
- Far-Bank:
- Ein Bandenschuß, der von einem Spieler in der Nähe der
einen Bande ausgeführt wird, aber nicht gegen diese, sondern
gegen die gegenüberliegende, weiter entfernte Bande gespielt
wird.
- Fermo:
- Siehe Primo.
- Film (Movie):
- Siehe Long Shot, Videos.
- Fingergriff (Finger Grip):
- Eine Art, den Griff zu fassen, bei der die Handfläche den Griff
nicht berührt -- nur die Finger und der Daumen halten den Griff.
Nicht zu verwechseln mit dem ,,Palm-roll``- oder ,,Open-Hand``-Griff.
Auch bekannt unter dem Namen ,,Golf Grip``. Wird in Johnny Lott's
Buch beschrieben.
- Fingerbreite (Finger Width):
- Ein Ausdruck, mit dem man die ,,Länge`` eines Schusses wie
z. B. Snake oder Pull Shot beschreibt: Angenommen man stellt z. B.
für einen Schuß in pull-Richtung die 2er-Reihe des Verteidigers
so, daß zwischen dem Gummipuffer des vom Angreifer aus gesehen
rechten Spielers und der rechten Bande gerade eine Fingerbreite Platz
ist (bzw. 2 FB, 3 FB, ...). Der Schuß soll außen
an dem vom Angreifer aus gesehen linken Spieler der 2er-Reihe
vorbei ins Tor gehen, und muß dazu eine bestimmte Länge
haben. Je weniger Fingerbreiten zwischen Gummipuffer und Bande Platz
bleiben, desto länger muß der Schuß sein; bei 0 FB
hat man den ,,Dead-Man`` Schuß (siehe Dead-Man).
- fischen (to fish):
- Siehe Bait Defense.
- FISTF:
- The Federation of International Sports Table Football. Eine in Europa
ansässige Organisation für Subbuteo. Zum Thema Subbuteo
s. FAQ7.
- foos, to:
-
- 1.
- Den Ball einwerfen, d. h. einen regulären Einwurf ausführen.
Kommt von dem deutschen Wort ,,Fuß`` (wer hätte das
gedacht).
- 2.
- Anderer Ausdruck für einen ,,stuffed`` Schuß. Siehe
stuff.
- Foosball:
- Der in USA gebräuchliche Ausdruck für Tischfußball
(dort ist das Wort noch nicht mit einer anderen Bedeutung belegt,
da Fußball auf englisch bekanntlich ,,Soccer`` heißt).
Bei uns kam dann irgendjemand auf die geniale Idee, die Begriffsverwirrung
zu komplettieren, indem für professionelles Tischfußball
der Begriff ,,Soccer`` eingebürgert wurde, bei dem natürlich
jeder Englisch sprechende Mensch an das Spiel auf dem grünen
Rasen denkt. Warum konnten wir nicht einfach bei ,,Kicker`` bleiben,
wenn schon ,,Tischfußball`` anscheinend nicht modern genug klingt?
Copyrightgründe?
- Foosball Heaven
- Webseite von Robert Uyeyama,
dem Autor der Originalversion dieser FAQ. Man findet dort u. a. jede
Menge Links zu weiteren Kicker-Webseiten... Siehe auch Abschnitt 2
für weitere URLs.
- Foos-Geek (Soccer-Verrückter):
- Wo?
- The Foosball Source:
- Webseite mit jeder Menge Infos zum Thema Soccer.
- Foosball Widow (Soccer Witwe):
-
- 1.
- Eine Frau/Freundin, die alleine zu Hause zurückbleibt,
während ihr Mann/Freund Soccern geht.
- 2.
- Eine Frau/Freundin, die noch nicht oft genug Soccer gespielt
hat, um selber süchtig zu werden.
- Footsball:
- Ein Ausdruck für Babyfoot; auch ,,Bebefoot``. Siehe Babyfoot.
- Forward Shootout:
- Ein Spielmodus für zwei Spieler, bei dem die Gegner abwechselnd
einen Schuß von der 3er-Reihe ausführen (wie bei einem
technischen Foul). Auch abgekürzt als FS oder FSO. Siehe die
gesonderte FAQ ,,USTSA-rules-of-play``.
- Französisches
Tischfußball:
- In Frankreich haben die Tische meistens Spieler mit Schwerpunkt
ziemlich weit unten; außerdem kleine Spielerfüße
und leichte, sehr griffige (Kork) Bälle. In diese Kategorie fallen
die Tische von Rene Pierre, Bonzini und Garlando. Mehr Informationen
zum französischen Tischfußball finden sich z. B. auf der
Seite ,,International French Foosball``
oder der Seite des Dänischen Tischfußballverbandes.
Weitere Webseiten kann man u. a. der Link-Liste von Foosball Heaven
entnehmen. Siehe auch Rene Pierre,
Bonzini.
- Front-Bank:
- Ein Bandenschuß von der 3er-Reihe. Von den äußeren
Spielern kann man ihn im Winkel gegen die Bande schießen; vom
mittleren Spieler gibt es zwei Möglichkeiten: entweder nach einem
Pass von einem der äußeren Spieler, indem man die Stange
seitlich bewegt, so daß der mittlere Spieler den Ball von der
Seite trifft; oder von einer hinten eingeklemmten Position aus mit
einem sogenannten ,,Back-Pin Chip``.
- Front-Pin (Shot):
- Jeder Schuß, der aus der vorne eingeklemmten Position beginnt.
- Front-Toe:
- Siehe einklemmen, vorne.
- Front-Toe (Shot):
-
- 1.
- Siehe Snake Shot;
- 2.
- Siehe Front-Pin (Shot).
- FS/FSO:
- Abkürzung für Forward
Shootout.
- Fuß (Foot):
-
- 1.
- Das untere Ende einer Spielfigur.
- 2.
- Eines der höhenverstellbaren Endstücke der Beine des
Soccertisches.
- Futbolines:
- Spanisch für ,,Tischfußball``... auch ,,El Futbolín``.
- Gehäuse (Cabinet):
- Der ,,Rohbau`` des Soccertisches; d. h. ohne Stangen, Lager, Spielfläche
etc.
- gerader Schuß (Straight Shot):
- Ein Schuß, der ausgehend von einem ruhenden Ball in gerader
Linie (parallel zur Längsachse des Tisches) ins Tor geht. Siehe
auch Schrägschuß.
- Gewinnerrunde (Winner's Bracket):
- Bei einem Turnier, das im sogenannten ,,Doppel-KO-System`` gespielt
wird, nennt man so den Teil des Turnierplans, in dem alle die Teams
gegeneinander spielen, die noch kein Match verloren haben. Sobald
man ein Spiel verliert, kommt man in die Verliererrunde (siehe dort).
Das Finale bestreiten der Gewinner der Gewinnerrunde und der Gewinner
der Verliererrunde. (Bei den DSAB-Turnieren muß dann normalerweise
im Endspiel der Gewinner der Verliererrunde ein Spiel mehr gewinnen,
um den Turniersieg zu erringen; d. h. im Masters Einzel muß
z. B. der Gewinner der Gewinnerrunde 3, der Gewinner der Verliererrunde
jedoch 4 Spiele gewinnen.)
- Glass-Top:
- Ein Tisch, bei dem das Spielfeld mit einer Glasscheibe bedeckt ist
(z. B. der alte Original ,,Kicker`` Tisch). In England findet man
solche Tische häufig.
- Goalie Crank:
- Ein Crank Shot mit dem Torwart (bzw. einem anderen Spieler der Torwartreihe,
falls es dort andere Spieler gibt). Siehe auch Crank
(Shot).
- Goalie Delight:
- Eine Spielvariante, bei der jedesmal, wenn der Torwart (Defensivspieler)
ein Tor erzielt, er zur Belohnung den nächsten Ball in seine
Defensivzone bekommt (anstatt eines normalen Einwurfs). Der erste
Ball eines Spiels wird aber als normaler Einwurf ausgeführt,
auch wenn im Spiel davor der letzte Punkt vom Torwart erzielt wurde.
- Goalie Flex:
- Ein Gerät, das die gegnerischen Verteidigungsreihen in einer
Position fixiert, während du Pässe oder Schüsse trainierst.
Spart viel Zeit! Mehr Informationen bei Spirit Mollice unter (619)
230-9 386. Siehe Training für
weitere Hilfsmittel.
- Goalie War (Krieg der Torwarte):
- (GW) Eine Spielvariante, bei die 5er- und 3er-Reihen hochgestellt
werden, und beide Spieler nur mit Torwart- und 2er-Reihe spielen.
Die genauen Regeln finden sich in FAQ5.
- Grauzone (Gray-Zone):
- Teile des Tisches, wo der Ball von keinem Spieler erreicht werden
kann, falls er dort liegenbleibt (,,toter`` Ball).
- Griff (Grip):
-
- 1.
- Die Haltung der Hand beim Umfassen des Stangengriffs. Siehe
auch Bevel.
- 2.
- Das Teil am Ende der Stangen, das man in die Hand nimmt...
- Grooves:
- Das Reliefmuster auf den Füßen der Spieler (beim Tornado),
das die Griffigkeit beim Führen des Balls erhöht.
- Gummi (Rubber):
- Ein Hilfsmittel, meistens in Form eines Stücks Gummischlauch
oder ,,Pseudo-Kondoms``, das man über den Stangengriff stülpt,
um dessen Griffigkeit zu verbessern. Besonders hilfreich für
den Snake Shot, aber auch für Schüsse mit der ,,Open Hand``-Technik.
Siehe Griff.
- GW:
- Abkürzung für Goalie War.
- Hack (holzen):
- Den Ball sofort schießen, wenn er in Reichweite kommt (ohne
ihn erst zu stoppen oder zurechtzulegen). Auch abwertend für
die meisten Schüsse von der 5er-Reihe.
- Hammer:
- Der Pull Shot. Siehe Pull Shot
- Handicap:
- Um die Chancen bei zwei ungleich starken Teams auszugleichen, kann
man z. B. so vorgehen, daß das schwächere Team entsprechend
dem Ranglistenunterschied ein oder mehrere Tore Vorsprung erhält,
oder mehr erste Einwürfe.
- Hardware:
- Fast alle Teile eines Soccertisches sind einzeln erhältlich;
vom kompletten Spielfeld über den Rahmen bis zu einzelnen Figuren,
Lagern, Gummipuffern, Bällen, Eckrampen etc. -- Händleradressen
für Löwen-Tische und Zubehör findet man auf der Webseite
,,NSM AG - Löwen S.P.O.R.T.`` (unter
,,Vertrieb``); für Tornado-Tische ist hierzulande der Importeur
Triomat zuständig.
- Hawaiian Doubles:
- Ein Spielmodus, bei dem ein Team, falls es einen Satz zu Null gewinnt,
automatisch das ganze Match gewonnen hat.
- Heber (Aerial Shot):
- Ein Schuß aus der Defensive, bei dem man den Ball erst auf
einem fast waagerecht stehenden Spieler fängt, um ihn dann über
die Stangen des Gegners in Richtung gegnerisches Tor zu katapultieren.
Es gibt je nach Tisch verschiedene Methoden, den Ball auf den Spieler
zu bringen, und verschiedene Positionen, an denen man den Ball auf
dem Spieler balancieren kann. Auch ,,Rainbow Shot`` oder ,,Goalie
Field Goal`` genannt.
- Heimbedarfs-Tisch (Home-Model
Table):
- Ein Tisch ohne Münzeinwurf. Siehe auch Tornado-Tische,
Löwen-Tische.
- HM2000:
- Ein Tischmodell der Firma Tornado. Siehe auch Tornado,
Tornado-Tische.
- Hockeyschuß (Hockey Shot):
- Ein Schuß, bei dem der Ball über einen Abpraller von
einem Spieler der gleichen Mannschaft, die den Schuß ausgeführt
hatte, ins Tor geht.
- horizontal:
- In Querrichtung des Tisches.
- Hover Snake (Shot):
- Eine Version des Snake Shot, bei der der mittlere Spieler über
dem ruhenden Ball schwebt und ihn ab und zu ,,anklopft`` bzw. einklemmt.
Der Schuß wird unmittelbar nach einem dieser ,,Klopfer`` ausgeführt.
Siehe Snake Shot
- Hurricane:
- In der Zeit vor dem TS (Tournament Soccer) Tisch war dies der allgemein
benutzte Turniertisch (in USA).
- IFP:
- Mary Moore's Tischfußball-Verband, der auch Turniere veranstaltet.
Für nähere Informationen, oder wenn man auf ihre Mailingliste
gesetzt werden möchte: Email an ifpfoos@aol.com. Die
ersten Veranstaltungen der IFP waren offenbar als direkte Konkurrenz
zur USTSA gedacht. Siehe USTSA.
- Inside Foos:
- Eine Spielerorganisation in Kalifornien. Sie geben einen Newsletter
heraus und drehen Videos von wichtigen Turnieren (mit sehr guten Kommentaren
von Profispielern). Für Informationen über Newsletter und
Videos, wende dich an: Inside Foos, 7030 1/2 La Tijera Blvd.; Los
Angeles, CA 90045; (310) 670-2408. Bei Bestellungen frage nach dem
,,Internet special`` discount.
- Jacke (Jacket):
- Die Sponsoren stiften oft als Bonusgewinn für den Turniersieger
eine entsprechend verzierte Jacke.
- Jet:
- Anderer Ausdruck für den Snake Shot.
- Käse (Cheese):
- Ein halbfestes bis festes Nahrungsmittel, das aus fermentierter
Milch hergestellt wird.
- Kentucky (Shot):
- Siehe Texas-T (Shot).
- kibitzen:
- Wenn Zuschauer den Spielern Tips geben. Bei Turnieren verboten.
- Kick:
- Ein seitlicher Pass, d. h. zu einem Spieler auf der gleichen Stange
(meistens der nächstgelegene Spieler); mit dem Zweck den Ball
sofort anschließend zu schießen oder nach vorne zu passen.
Ein Kick Schuß, bei dem der Ball anfangs nicht direkt neben
dem passenden Spieler liegt, kann sehr schnell sein -- daher ist dieser
Schuß recht beliebt in Form des sogenannten ,,Tic-Tac`` Schusses,
aber auch in Kombination mit einem Pin Shot oder jedem anderen Schuß,
um den Ball schnell zur anderen Seite zu legen und einzuschießen.
- Kicker:
- In Deutschland gebräuchlicher Ausdruck für Tischfußball;
benannt nach dem einstmals sehr verbreiteten Tisch eines Genfer Herstellers.
Dieser Tisch hat übrigens auch heute noch seine Fans (der ,,Original
Kicker``). Siehe auch DSAB, Löwensport
und Mirco.
- klemmen (to pin):
- Siehe einklemmen.
- Kneipenspieler (Bar Player):
- Jemand, der zwar gut von der 3er-Reihe schießen kann, aber
nicht besonders gut von der 5er- zur 3er-Reihe passen. Mit anderen
Worten: ein guter nicht-Turnierspieler.
- kurz (short):
- Der nahe (kurze) Pfosten bzw. die kurze Ecke. Siehe Pfosten.
- kurzer/naher Pfosten (Short/Near Post):
- Siehe Pfosten.
- Lager (Bearing):
- Die Lager, die in den Seitenwänden des Tisches befestigt sind
und in denen die Stangen laufen.
- Lane/Line:
- Die weiße Linie auf dem Spielfeld um den Torraum herum. Wenn
die Linie am z. B. rechten Pfosten sichtbar ist, dann ist der ,,Dead-Bar
Shot`` offen (auf dem Tornado).
- Lane Pass:
- Ein Pass von der 5er- zur 3er-Reihe, bei dem der Ball etwas von
der Wand entfernt zwischen dem ersten und zweiten Spieler der gegnerischen
5er-Reihe hindurchgespielt wird. Oft leicht schräg und idealerweise
so gespielt, daß der Gegner den Ball mit dem zweiten Spieler
der 5er-Reihe gerade nicht mehr erreichen kann, auch wenn er seine
5er-Reihe bis zum Anschlag an die Wand bewegt. Siehe auch 5er-Reihen-Pass.
- langer/weiter Pfosten (Long/Far Post):
- Siehe Pfosten.
- Lemming:
- Ein Ball, der langsam aber sicher ins Tor kullert, trotz aller Anstrengungen
des Verteidigers.
- Limited Event:
- Eine Turnierdisziplin, bei der die zusammengerechneten Ranglistenpunkte
eines Teams ein bestimmtes Limit nicht überschreiten dürfen;
z. B. ,,Limited 3500`` bedeutet, daß nur Teams teilnehmen dürfen,
deren Ranglistenpunkte zusammengerechnet nicht mehr als 3500 ergeben.
- Literatur
- Das bekannteste, schon etwas ältere Buch zum Thema Tischfußball
ist das Werk ,,The Complete Guide to Foosball`` von Johnny Lott (s.
Lott, Johnny für nähere Informationen).
Schau außerdem in die rec.sport.table-soccer FAQ Files
(s. FAQ Files). Man kann sich auch
per Email an reid@emrg.ubc.ca für Informationen über
sein kürzlich veröffentlichtes Buch zum ,,Push-Kick`` Schuß
wenden. Ein weiteres, wenig bekanntes Buch ist ,,Table Soccer (Fussball)
Rules and Strategy``, von Robert L. Edgell und Steven L. Edgell, 1974,
ISBN: 0-89019-001-1, O'sullivan Woodside & Co., Phoenix, AZ. Kathy
Brainard, Co-Autor von Johnny Lott bei seinem Buch, hat kürzlich
(1996) ein eigenes Buch veröffentlicht: ,,Who's Who of Foosball``.
Man kann sie unter k.brainard@whitworth.edu, kbrain9999@aol.com
oder telefonisch unter (509) 466-1000 und 4298 erreichen; das Buch
kostet etwa $20. Schließlich wurden verschiedentlich die Bücher
,,The Inner Game of Tennis`` (W. Timothy Gallwey, Bantam Books, ISBN
0-553-20985-X) und ,,The Inner Athlete`` zu den mentalen Aspekten
des Spiels empfohlen. Siehe FAQ Files,
Lott, Johhny, Videos.
- Löwensport:
- Die Firma bzw. der Tisch, der bei den meisten größeren
Turnieren in Deutschland eingesetzt wird. Die Adresse von Löwensport
ist: Löwensport; Im Tiergarten 20-30; 55411 Bingen am Rhein;
es gibt auch eine Webseite. Weitere Infos zum deutschen
Turnierveranstalter DSAB, den deutschen Turnierregeln und anderem
finden sich z. B. auf ,,tischfussball.de`` und ,,Surfer's Inn``.
Siehe auch DSAB und Kicker.
- Löwen-Tische:
- Die Firma Löwensport stellt zur Zeit folgende Tischmodelle
her:
- Turniersoccer
- : ca. 2800,- DM -- Der professionelle Tisch mit Münzeinwurf.
Man kann diesen Tisch auch ohne den Münzprüfer kaufen,
dann ist er ca. 300,- DM billiger.
- Homesoccer
- : 1350,- DM -- Eine preiswertere Ausführung für den
Heimgebrauch. Was genau die Unterschiede zur Profiversion sind,
weiß ich allerdings nicht; ich habe diesen Tisch selbst
noch nicht ,,in Natura`` gesehen.
- Long Shot:
- Ein Spielfilm zum Thema Soccer. Johnny Lott war bei den Dreharbeiten
das ,,Shot Double`` für den Rainbow
Shot. Beachte, daß es mehrere nicht-Soccer Spielfilme
mit dem gleichen Titel gibt. Siehe Lott, Johnny.
- Lott, Johnny:
- Ehemaliger Tischfußball-Weltmeister, der jetzt als Promoter
für die ATSF-Striker Tour arbeitet. Angeblich der Todfeind von
C.E. McCloud. Hat als ,,Shot Double`` die Trickschüsse für
den Spielfilm ,,Long Shot`` ausgeführt. Johnny Lott ist außerdem
der Autor des wahrscheinlich einzigen Buchs zum Thema Soccer, ,,The
Complete Guide to Foosball``. Für Informationen zu ATSF Turnieren
s. auch ATSF, Striker.
- Mann/Männer:
- Die Spielfiguren auf den Stangen.
- Maße:
- Siehe Selbstbau zu den Abmessungen
von Soccertischen, insbesondere Tornado.
- Master:
-
- 1.
- Titel für den Sieger der speziellen ,,USTSA Masters Einzel``
Disziplin des Masters Turniers. Für diese Disziplin muß
man sich qualifizieren, indem man im offenen Einzel einen der
12 obersten Plätze belegt. Als Trophäe gibt's außerdem
die grüne Master Jacke und den Masters Pokal.
- 2.
- Siehe Rangliste.
- mauern (to brick):
- Wenn man in der Verteidigung ,,wie eine Wand`` (anstatt wie ein
Sieb) steht und alle Schüsse des Gegners hält.
- McCloud, C.E.:
- Gründer und langjähriger Präsident von Tornado Table
Soccer. Seit Tornado zu Valley gehört, ist McCloud nicht mehr
involviert. Siehe auch Tornado, USTSA,
Valley, VIFA.
- Meatball:
- Spielball beim Stand von 4 zu 4; auch ,,sweat ball``.
- Mittelreihe (Mid Line):
- Die 5er-Reihe.
- Mirco:
- Ein Kickertisch, den manche TS Spieler wirklich gut finden. 2-point
ball control (!!Was auch immer das bedeuten soll) und solide Seitenwände
für konsistente Bandenschüsse zählen zu den Stärken
des Mirco.
- Money-added:
- Ein Turnier, bei dem die Preisgelder nicht nur aus den Startgeldern
finanziert werden, sondern zusätzlich Geld (von einem Sponsor)
in den ,,Gewinntopf`` eingezahlt wird.
- Monkey (Shot):
- Anderer Ausdruck für den Snake Shot, benannt nach der seltsamen
Haltung der Hand vor dem Schuß. Siehe Snake
Shot.
- Mongoose:
- Slangausdruck für jede effektive Verteidigung gegen den Snake
Shot. Beruht oft auf einer guten Deckung des ,,dead-Bar`` Schusses
durch unvorhersehbares Wechseln der Spieler auf der 2er-Reihe.
- Moving Defense (Bewegte Verteidigung):
- Ein Technik der Verteidigung, bei der man die Defensivspieler ständig
in Bewegung hält, um (hoffentlich) keine vorhersehbaren Lücken
offen zu lassen. Auch ,,Zufalls-``Verteidigung genannt, obwohl dies
eigentlich nicht richtig ist: eine gute Moving Defense besteht ganz
und gar nicht im zufälligem Bewegen der Stangen. Siehe auch Race
Defense, Bait Defense,
Stehende Verteidigung.
- NEFA:
- New England Foosball Association. Siehe ,,Call Sharky's Billiards;
Nashua, NH; (603) 882-7726``. Diese Vereinigung gibt den Newsletter
,,The NEFA Fun Fax`` heraus.
- Newsletter:
- Die USTSA, Inside Foos, NEFA, OFAP, IFP, ASA, und FISTF geben Newsletters
heraus, ebenso Rene-Pierre-Fans. Siehe die Einträge zu den entsprechenden
Organisationen.
- Niemandsland (No-man's Land):
- Wenn der Verteidiger 2/3 des Tors offenläßt, indem er
den Torwart direkt hinter einen der beiden Verteidiger stellt.
- OFAP:
- Oklahoma Foos Awareness Program, der Newsletter von Tornado, Oklahoma
-- 3315 N. Service Rd.; Moore, OK 73160; (405) 799-9797.
- Open Event:
- Eine Turnierdisziplin, bei der jeder teilnehmen kann, von Neuling
bis zum Profi.
- Open-Hand:
- Eine Schußtechnik. Dabei öffnet man etwas die Hand und
rollt den Griff zunächst ein wenig im Uhrzeigersinn, indem man
die Hand nach unten bewegt; dadurch vollführt der Spieler eine
Ausholbewegung, d. h. er wird aus der senkrechten Position etwas nach
hinten gekippt. Dann ,,reißt`` man die Hand nach oben und läßt
den Griff dabei an der immer noch leicht geöffneten Handfläche
abrollen, woraus ein sehr harter Schuß resultiert. Schließlich
,,fängt`` man den Griff mit der sich wieder schließenden
Hand auf. Die ganze Sequenz dauert nur einen Sekundenbruchteil. Sehr
beliebt für Bandenschüsse, Pull-Kicks, und manchmal für
Push- und Pull Shots. Meistens verwendet man Gummis oder andere Hilfsmittel
an den Griffen (s. Gummi), um diese
Schüsse gut ausführen zu können. Siehe Fan,
Roll Shot, Palm
Roll. Hier in Deutschland verwenden die meisten Spieler im
Offensivspiel diese Technik; Schüsse aus dem Handgelenk sieht
man meist nur aus der Defensivzone heraus.
- outward (nach außen):
- In Push-Richtung. Siehe Push.
- Palm-Roll:
- Siehe Open Hand.
- Peppard, Lee:
- Der Entwickler des ,,Tournament Soccer``-Tisches und Promoter der
damaligen Tour (in den 70'ern). Johnny Lott nennt in seinem Buch Peppard
den ,,Gründungsvater des professionellen Tischfußball``.
- Pfosten (Post):
-
- 1.
- Die linken und rechten Innenkanten der Toröffnung.
- 2.
- Ein Schuß, der den Pfosten trifft, aber nicht ins Tor
geht (d. h. er trifft wirklich die Innenkante der Toröffnung,
nicht nur die Wand neben dem Tor);
- 3.
- Der äußerste Winkel des Tors; dies kann sowohl das
Ziel eines Schusses bezeichnen, als auch eine Position, die von
der Verteidigung abgedeckt wird. Oft sagt man ,,kurzer Pfosten``
(Near/Short Post) oder ,,langer Pfosten`` (Long/Far Post) bzw.
kurze/lange Ecke. ,,Kurz`` ist die Seite des Tors, die näher
zu der ursprünglichen Position des Balls ist, ,,lang`` entsprechend
die entgegengesetzte Seite (d. h. der Schuß muß ,,lang``
sein, um diese Ecke zu treffen. Siehe aufs
Tor.
- Pin:
- Der Stift, mit dem beim Tornado die Spieler an den Stangen befestigt
sind (anstatt der bei anderen Tischen üblichen Schrauben und
Muttern). Der Vorteil ist, daß bei dieser Art der Befestigung
kein Spiel entsteht, wohingegen Schrauben dazu neigen, sich im Laufe
der Zeit zu lockern.
- Pin (Shot):
- Ein Schuß, der aus der eingeklemmten Position begonnen wird.
Normalerweise handelt es sich um den sogenannten ,,European (Front)
Pin Shot``, benannt nach seiner Erfinderin, Europa Schumpeldinck...
Siehe auch Front Pin (Shot),
Back Pin (Shot), Toe
Shot.
- Pinch (klemmen):
- Siehe einklemmen.
- Pit:
- Bei Turnieren ein spezieller Bereich für wichtige Matches,
normalerweise mit Zuschauertribünen ausgestattet. Während
dort keine Spiele stattfinden, ist er meist zum Üben für
die Profispieler reserviert.
- Primo:
- Ein europäischer (insbesondere italienischer) Begriff für
eine Spielweise, bei der es erlaubt ist, den Ball zu stoppen, einzuklemmen
und auf der gleichen Stange hin und her zu bewegen (d. h. der ,,normale``
Stil); auch unter dem Namen ,,Fermo`` bekannt. Im Gegensatz dazu gibt
es den Vola Stil. Vor einem Spiel einigen
sich die Spieler, ob ,,Primo`` oder ,,Vola`` gespielt wird.
- Pro:
- Siehe Rangliste.
- Pro-Recoil:
- Die Bewegung der Stange entgegengesetzt der Schußrichtung
am Ende des Schusses, wie man sie oft auf Turnieren bei guten Spielern
sieht. Diese peitschenartige Rückschlagbewegung trägt dazu
bei, daß der Schuß gerade aufs Tor und nicht im Winkel
nach außen geht. Bei einem Schuß in push-Richtung zieht
man z. B. im letzten Moment der Ausführung des Schusses die Stange
wieder zu sich heran, um zu verhindern, daß der Schuß
schräg wird und nur den Pfosten trifft. Unabdingbar für
die meisten ,,Dead-Man`` Schüsse. Im Extremfall kann der Ball
durch diese Bewegung sogar wieder etwas schräg in die ,,Rückrichtung``
gehen. Siehe Dead-Man, Cut-Back.
- Promoter:
- Jemand er offizielle oder halb offizielle Turniere organisiert,
sich für mehr Spielstätten einsetzt oder sonst den Soccersport
fördert. Die Tischhersteller verfügen meist über eine
Liste lokaler Promoter, bei denen man sich über Spielstätten,
Turniere und andere Veranstaltungen informieren kann. Die meisten
Promoter sind gleichzeitig Tischaufsteller und verkaufen möglicherweise
auch Hardware. Siehe auch Tischaufsteller
(Table Operator), USTSA, ATSF.
- Pronto:
- Ein Möbelpflegespray, das man hierzulande gerne als Schmiermittel
für die Stangen verwendet (,,Pronto Classic``). Siehe auch Silikon.
- Puffer (Bumper):
- Die Gummipuffer, die auf der Stange zwischen der Bande und den äußeren
Spielern sitzen. Sie dienen dazu, Beschädigungen von Tisch und
Spielern durch hartes Anschlagen der Stangen zu verhindern. Außerdem
kann man aufgeschnittene Gummipuffer als Trainingshilfe verwenden:
schneide ihn auf die gewünschte Dicke zu (z. B. halbe Fingerbreite),
dann auf einer Seite quer durch, so daß man ihn bequem auf die
Stange setzen kann -- und schon hast du einen perfekten Abstandhalter,
um für Schüsse oder Pässe die gegnerischen Defensivreihen
richtig zu positionieren. Siehe Training
für andere Trainings-Hilfsmittel.
- Pull (ziehen, Zug):
-
- 1.
- Die Stange zu sich hin ziehen;
- 2.
- Die Bewegung in horizontaler Richtung auf den Spieler zu, durch
die der Ball in Bewegung gesetzt wird. Auch ,,down`` wie in Brush-down.
- Pull (Shot):
- Ein Schuß von der 3er-Reihe, der mit dem mittleren Spieler
ausgeführt wird. Der Ball liegt anfangs rechts neben dem Spieler;
dann zieht man ihn seitwärts sehr schnell auf sich zu und schießt
ihn dann ins Tor. Der Startpunkt liegt normalerweise so, daß
die Stange am Anschlag in ,,push`` Richtung steht. Siehe auch Roll
Fake sowie FAQ Files und
FAQ6 ,,Snake and Pull Shots`` für eine ausführliche Anleitung
zum Erlernen dieses Schusses.
- Pull-Kick:
- Die spiegelbildlich entgegengesetzte Version des Push-Kick. Wird
oft mit der sogenannten ,,Open-Hand`` Technik geschossen. Siehe Push-Kick,
Open-Hand.
- Punkt (Dot):
- Die weißen Markierungspunkte auf dem Spielfeld entlang der
3er-Reihe auf dem Tornado; jeweils einen Balldurchmesser voneinander
entfernt. Man kann diese Punkte zur Orientierung benutzen; der äußerste
Punkt markiert z. B. die Stelle, ab der ein gerader Schuß nicht
mehr ins Tor geht.
- Punkte (Points):
-
- 1.
- Punkte in einem Spiel (Anzahl der erzielten Tore);
- 2.
- Ranglistenpunkte, die den Level eines Spielers in der jeweiligen
Rangliste charakterisieren.
- Push (schieben, Schub):
-
- 1.
- Die Stange in Richtung vom Körper weg schieben;
- 2.
- Die Bewegung in horizontaler Richtung vom Spieler weg, durch
die der Ball in Bewegung gesetzt wird. Auch ,,up`` wie in Brush-up.
- Push (Shot):
- Der spiegelbildlich entgegengesetzte Schuß zum Pull Shot;
d. h. man beginnt mit der Stange ganz am Anschlag in Zugrichtung,
der Ball liegt links vom mittleren Spieler. Dann schiebt man den Ball
seitlich und schießt ihn ein.
- Push-Kick:
- Ein Schuß von der 3er-Reihe, bei dem man dem Ball anfangs
auf dem nahe gelegenen (rechten) Spieler in der Nähe der Wand
hat (normalerweise nach ,,US-Stil`` seitlich neben dem Spieler, es
geht aber auch mit dem Ball eingeklemmt unter dem Spieler). Dann schiebt
bzw. passt man ihn in die Mitte, von wo aus man ihn mit dem mittleren
Spieler einschießt. Normalerweise mit der ,,Open-Hand`` Technik
in einer einzigen schnellen Bewegung ausgeführt, oft als langer
bzw. ,,Dead-Bar`` Schuß. Beliebt ist auch ein ,,Fake``,
bei dem man die Bewegung antäuscht, den Ball dann aber doch mit
dem rechten Spieler als Schrägschuß ins kurze Eck schießt.
Reid Abel (reid@emrg.ubc.ca) hat ein Buch zum Thema Push-Kick
geschrieben, das er im Selbstverlag herausgibt.
- Race-Defense:
- Jede Verteidigungstechnik, die auf dem Prinzip beruht, daß
man auf den Beginn des Schusses wartet, um dann erst die entsprechende
Lücke zu schließen -- d. h. sobald man sieht, daß
der Angreifer schießt, versucht man, schneller an der Lücke
zu sein; daher der Begriff ,,Race`` (Rennen).
- Rainbow (Shot):
- Siehe Heber.
- Rampen/Eckrampen:
- Die schrägen bzw. nach oben gezogenen Bereiche des Spielfeldes
in den Ecken links und rechts von den Toren. Auf manchen Tischen sind
diese Ecken gesonderte dreieckige Teile; bei anderen (Dynamo, Striker,
Löwen-Soccer) ist das Spielfeld aus einem Stück und lediglich
in den Ecken leicht nach oben gekrümmt. Einige Tische, wie der
Tornado, haben überhaupt keine Rampen.
- Rangliste:
- Die verschiedenen Verbände führen Punkteranglisten, die
nach den Turnierergebnissen berechnet werden. Die amerikanische USTSA-Rangliste
kennt folgende Abstufungen: Rookie (800-1199 Punkte), Semi-Pro (1200-1699),
Pro (1700-2299) und Pro-Master (2300 und mehr Punkte). Alle neuen
Turnierspieler fangen als Rookie mit 900 Punkten an (außer bei
,,limited`` Disziplinen, wo man ihnen eine Rang von 1200 Punkten zurechnet).
Man kann die USTSA-Rangliste auch online abrufen.
Die deutsche DSAB-Rangliste sieht folgende Stufen vor: Neuling
-- B-Amateur -- A-Amateur -- Master. (!! Hier fehlen noch die genauen
Informationen über Punkte, Auf- und Abstieg etc.) Auch diese
Rangliste gibt es online, und zwar auf der S.T.O.T-Website.
- Raumdeckung (Zone Defense):
-
- 1.
- Eine Verteidigungsstrategie gegen Schüsse von der 2er-Reihe.
Dabei decken 3er- und 5er-Reihe einen Teil des Tors ab, Torwart
und 2er-Reihe den Rest. Oft decken die vorderen Reihen die lange
Ecke, während die Defensivreihen gerade Schüsse und
solche in die kurze Ecke abblocken. Dabei verwendet man normalerweise
die Spieler 3 und 4 auf der 5er-Reihe und den mittleren Spieler
auf der 3er-Reihe, um die lange Ecke zu decken; Torwart und Spieler
1 der 2er-Reihe decken ,,kurz`` (wobei man die Spieler etwas aufeinander
zu neigt, um zu verhindern, daß der Ball zwischen ihnen
hindurch geht). Die Numerierung der Spieler bezieht sich hier
auf die Position vom Rand der Stange aus gezählt, beginnend
auf der Seite, wo der Gegner den Ball auf seiner 2er-Reihe hat.
- 2.
- Kann auch eine entsprechende Strategie nur unter Einbeziehung
von 3er- und 5er-Reihe bezeichnen.
- Razzle-Dazzle:
- Ein ,,angeberischer`` Spielstil, dazu gedacht, die Zuschauer mit
dem eigenen Können zu beeindrucken. Auch ,,Saturday Night Foosball``
genannt.
- Rebound (Shot):
- Ein Trickschuß. Man legt den Ball auf der 3er-Reihe neben
einen der äußeren Spieler, so als wollte man einen Pull-Kick
oder Push-Kick schießen. Der Anfang des Schusses sieht normal
aus, aber dann schießt man ihn mit dem äußeren Spieler
gegen die Wand neben dem Tor. Der mittlere Spieler schießt dann
den zurückprallenden Ball ins Tor.
- Recoil (Rückstoß, Rückschlag):
- Siehe ,,Pro-Recoil``.
- Rene Pierre:
- Ein französisches Tischmodell (von Chalon-sur-Saone) mit nicht
ausbalancierten Spielern mit Metallgewichten in den Füßen,
Teleskopstangen, Linoleumspielfeld, metal-scoop (!!?) Tor, Eiförmigem
Gehäuse, Sawhorse-Type Beinen (!!?), und weichen Korkbällen.
Es gibt davon auch einen Variante für sechs Spieler ($1699).
In Nordamerika ist dieser Tisch in den Gegenden Virginia Beach (Virginia),
North Carolina, und Quebec (Canada) beliebt und wird von Brady Distributing
Co. of Charlotte, North Carolina at (704) 357 6284, Fax (704) 357-1243
vertrieben. Der Preis für einen neuen Tisch liegt zwischen $699
und $1499. Informationen zu Newsletter, Turnieren und Spielstätten
finden sich in FAQ3 unter RP, oder Telefonisch von John Wilkerson
(336) 760-3628 und Will Wall (336) 768-1220 oder (336) 768-0670. Preston
Carter pdc5y@virginia.edu vertreibt handgefertigte Stangen
und Griffe und eventuell auch andere Ersatzteile, insbesondere für
,,Bluetop`` RP's. Es gibt auch eine Rene Pierre Webseite; außerdem
empfiehlt sich ein Blick auf die unter Franzoesisches
Tischfussball gelisteten Webseiten. Siehe auch Babyfoot,
Bonzini, Demi.
- Reset:
- Wenn das Zeitlimit für den Ball an einer Stange auf Null zurückgesetzt
wird; normalerweise nach einem Rütteln des Tisches durch den
Gegner. Das Zeitlimit kann aber auch durch das Nehmen eines Time-outs
zurückgesetzt werden.
- Rob's Foosball Heaven:
- Siehe Foosball Heaven.
- Rod Lock
- Ein Gerät, das die gegnerischen Verteidigungsreihen in einer
Position fixiert, während du Schüsse trainierst. Spart Zeit...
Mehr Informationen auf der Website des Anbieters.
Siehe Training für weitere Hilfsmittel.
- Roll Fake:
- Ein angetäuschter Schuß aus der Pull Shot Position, bei
dem man den Ball ganz leicht in Bewegung setzt, indem man seine linke
Seite mit dem Spieler streift (der Ball rollt etwas nach hinten),
und ihn dann gerade ins Tor schießt. Damit kann man eine Verteidigung
überlisten, die sich von einem einfachen ,,Lift Fake`` (man bewegt
nur den Spieler, der Ball bleibt liegen) nicht hereinlegen läßt.
- Rollover (Shot):
- Siehe Snake Shot.
- Roll Shot:
- Siehe Open Hand.
- Rookie:
- Siehe Rangliste.
- Rookie Pass:
-
- 1.
- Ein verbilligtes Startgeld (normalerweise etwa $100) mit dem
ein Anfänger (Rookie) sozusagen im Paket die Startberechtigung
für fast alle Disziplinen eines Turniers erwerben kann. Oft
gibt es für etwas mehr Geld auch einen ,,Amateur Pass`` für
Spieler, die bereits Amateur-Status haben. Diese verbilligten
Startgelder sollen neue Spieler ermutigen, an den Turnieren teilzunehmen.
Allerdings führt diese Praxis auch zu etwas ausufernden Turnieren,
z. B. 128 Doppel oder 256 Einzel bei größeren Events.
- 2.
- Ein anfängerhafter Pass von der 5er- zur 3er-Reihe.
- RP:
- Siehe Rene Pierre.
- rütteln (to jar):
- Den Tisch in unerlaubter Weise rütteln, verschieben oder sonstwie
bewegen, indem man die Stangen gegen die Bande schlägt. Wenn
man dabei subtil vorgeht oder kein Schiedrichter anwesend ist (oder
er zwar anwesend, aber unaufmerksam ist), kann man dem Gegner durch
diesen unfairen Trick seinen Schuß ziemlich vermasseln.
- Saturday Night Foosball:
- Siehe Razzle-Dazzle.
- Schrägschuß (Angle Shot):
-
- 1.
- Ein Schuß, bei dem der Ball in schräger Linie aufs
Tor geschossen wird, von einer ruhenden Position des Balls aus
(also kein vorhergehendes Ziehen, Schieben oder Kicken des Balls).
- 2.
- Ein ,,Spray Shot``. Siehe auch Spray,
gerader Schuß, Cut-back,
anwinkeln, Split.
- Selbstbau:
- Es gibt tatsächlich eine Anleitung, wie man sich einen Kicker-Tisch
selber baut: Brian Frenkal's ,,Guide
to Building your own Foosball Table``.
- Semi-Pro:
- Siehe Rangliste.
- Serie (Series):
-
- 1.
- Ein Pass von der 5er- zur 3er-Reihe mit anschließendem
Schuß;
- 2.
- Die verschiedenen Optionen, die einem von einer bestimmten Ausgangsposition
für Schüsse zur Verfügung stehen (z. B. ,,Back-Pin
Series``).
- Shot Mark:
- Eine kleine Spur, die nach einem Schuß auf dem Spielfeld bleibt
(durch Abrieb vom Ball).
- Silikon:
- Das beste Schmiermittel für die Stangen. Es bildet keine Rückstände
und greift auch nicht die Kunststoffteile an (insbesondere die Lager).
Silikon in Tropfflaschen ist besser als in Sprühdosen, da letzteres
Petroleumdistillate enthalten kann, die auf lange Sicht doch den Kunststoffteilen
schaden könnten. Leider haben alle Silikone (Autozubehör),
die ich bisher getestet habe, die Eigenschaftg, zu flüssig zu
sein -- d. h. es tropft wie Wasser und haftet nicht genug an den Stangen.
Zumindest hier in Deutschland verwenden die meisten Spieler das Möbelpflegemittel
,,Pronto Classic`` zum Schmieren der Stangen. Welche Bestandteile
dieses genau enthält, weiß niemand...
- Slice:
- Ein Schuß, bei dem durch eine ,,Brush``-Bewegung der Ball
aus einer stehenden Position schräg und mit etwas Spin geschossen
wird. Gerne benutzt als eine Option ausgehend von der Pull Shot Position.
Siehe Brush.
- slide, to:
- Unerlaubtes Verschieben des Tisches in horizontaler Richtung, normalerweise
indem man die Stangen schiebt oder zieht, obwohl sie schon am Anschlag
sind.
- Snake (Shot):
- Ein Schuß von der 3er-Reihe, bei dem man den Ball in einer
vorne eingeklemmten Position hat und die Stange nicht in der Handfläche,
sondern mit dem Handgelenk hält. Man bewegt den Ball horizontal
und zieht dann die Hand nach oben, so daß der Griff an ihr abrollt.
Der Spieler, der den Ball eingeklemmt hatte, vollführt eine Drehung
(Überschlag) im Gegenuhrzeigersinn und schießt den Ball.
Dies ist ein legaler Schuß und kein unerlaubtes Drehen der Stange,
denn der Spieler beschreibt zwischen dem letzten Ballkontakt und dem
eigentlichen Schuß gerade etwas weniger als eine 360-Grad-Drehung;
auch der ,,Follow-Through`` nach dem Schuß beträgt weniger
als 360 Grad, da man den Griff mit den Fingern rechtzeitig wieder
festhält. Auch wird während des Schusses die Stange nicht
losgelassen. Normalerweise führt man diesen Schuß von der
Position genau in der Mitte des Tors aus (mit dem mittleren Spieler);
es gibt aber auch Spezialisten, die mit dem Ball an der linken oder
rechten Ecke des Tors beginnen. Weitere Namen für diesen Schuß
sind u. a. : ,,Monkey``, ,,Wrist Rocket``, ,,Rollover``, ,,Jet``,
,,Sollte verboten werden`` etc. Siehe auch FAQ6 ,,Snake and Pull Shots``.
- Soccer-Hai (Foos-Shark):
- Jemand, den du besser erst in der Rangliste nachgeschlagen hättest,
bevor du Geld auf den Tisch gelegt hast -- und dabei sah er betrunken
aus...
- Speciality Event:
- Eine der nicht-standard Turnierdisziplinen wie Four-on-Four, Goalie-War,
Roller-Ball oder Forward Shootout. Specialty Events sind normalerweise
Open Events.
- Spielfeld, Spielbereich (Playfield):
-
- 1.
- Der gesamte Bereich, in dem sich während des Spiels der
Ball bewegt.
- 2.
- Die entsprechende Hardware-Komponente des Tisches, die einzeln
ausgetauscht werden kann.
- Spike:
- Siehe stuff. Auch für geblockte
Pässe von der 5er-Reihe, die sogar gefährlich aufs Tor zurückprallen
können.
- Split (Schere):
- Ein schräger Schuß zwischen den beiden zur Verteidigung
benutzten Spielern (Torwart und einer der Spieler auf der 2er-Reihe)
hindurch.
- Spray, Spray (Shot):
- Wenn der Ball bei einem Schuß schräg in die Richtung
geht, in die er vor dem Schuß bewegt wurde, d. h. bei einem
Schuß in Pull-Richtung z. B. schräg nach rechts (vom Angreifer
aus gesehen) anstatt gerade aufs Tor. Meistens unerwünscht: man
zieht z. B. den Ball und will in die lange Ecke schießen; stattdessen
trifft man nur die Wand neben dem Tor, weil der Ball von der Schußposition
aus nicht ganz gerade, sondern etwas nach außen läuft.
- Stange (Rod):
- Das Element des Tisches, an dem die Spieler und die Griffe befestigt
sind.
- stehend (set):
- Stillstehend.
- stehende Verteidigung (Set
Defense):
- Ähnlich zur ,,Race-Defense``: Eine Verteidigungstechnik, bei
der der Verteidiger vollkommen stillsteht und auf den Schuß
wartet, um erst dann zu versuchen, die vom Angreifer anvisierte Lücke
rechtzeitig zu schließen.
- Stick:
- Ein Trainings-Hilfsmittel. Mehr Informationen dazu gibt es unter
http://www.foosball.com/stik.html.
Siehe auch Training) für weitere
Hilfsmittel.
- Stick Pass:
- Ein Pass, bei dem man den Ball gerade (d. h. nicht im Winkel, sondern
parallel zur Längsachse des Tisches) und sehr hart passt. Idealerweise
bringt man den Ball wie bei einem Push- oder Pull-Kick in Position
und passt ihn dann in der selben Bewegung, und das sehr schnell. Die
typische Stick-Pass Serie beginnt mit einem schnellen 2-1-2-1 Tic-Tac
zwischen den ersten beiden Spielern der 5er-Reihe, gefolgt von einem
2-1 Lane Pass, einem 2-1 Wall Pass, einem 2-Bande-1 Lane Pass oder
einem 2 oder 2-1-2 Pass zum mittleren Spieler auf der 3er-Reihe zwischen
dem 2. und 3. Spieler des Gegners hindurch. Siehe auch Brush
Pass.
- Striker:
- Der Turniertisch der ATSF. Es gibt den alten Striker Tisch, und
es gibt Prototypen eines neuen ,,Electronic Striker by Dynamo`` mit
Teleskopstangen, digitaler Punkteanzeige und Toren mit Geschwindigkeitsmesser.
Johnny Lotts Tisch. Für Informationen zu Striker Turnieren wende
man sich an: Johnny Lott, Dynamo, (817) 284-0114 ext. 112; oder für
Informationen zu Hardware und Ersatzteilen gebührenfrei in USA
unter (Operator nach Box 112 fragen) (800) 527-6054. Siehe auch ATSF.
- Strip:
- Die Plastikstreifen an den Rändern des Spielfeldes, die den
Ball im Spiel halten und vorteilhafterweise so gestaltet sind, daß
bei harten Bandenschüssen der Ball nicht in die Luft fliegt (das
passiert nämlich, wenn diese Streifen zu breit oder zu sehr abgeschrägt
sind, wie es bei manchen anderen Tischen der Fall ist).
- Stubb (Pass):
- Siehe abgequetschter Pass.
- stuff, to:
- Wenn ein Schuß aus der Verteidigung vom Gegner geblockt und
in der selben Bewegung in Richtung Tor zurückgeschossen wird;
dies passiert normalerweise mit der 3er-Reihe, ist aber auch mit der
5er oder beim ,,Goalie-War`` sogar mit der 2er-Reihe möglich.
- Subbuteo:
- Ein Tischfußball-Spiel, das nichts mit Kicker bzw. Soccer
zu tun hat. Man spielt mit kleinen Spielerfiguren auf einem Spielfeld
aus Stoff, das man auf dem Tisch ausbreitet. Die Spielfiguren haben
abgerundete Füßen und werden mit dem Finger gegen den Ball
geschnippt. Von den Regeln her orientiert sich Subbuteo viel mehr
an den echten Fußballregeln. Es gibt eine Menge Fans dieses
Spiels in Europa, mit eigenen Turnieren etc. Siehe die entsprechende
FAQ (Nr. 7, nicht übersetzt) für mehr Informationen.
- Super Doubles:
- Eine Turnierdisziplin, bei der die Sieger aller Doppelwettbewerbe
im einfachen K.O.-System gegeneinander spielen, und zwar erst die
Sieger der niedrigsten Disziplin gegen die der zweitniedrigsten, usw.
bis schließlich im Finale das ,,überlebende`` Team gegen
die Gewinnder des offenen Doppels spielt.
- Table-Football:
- Ein in England verwendeter Ausdruck für Tischfußball;
allerdings ist dort inzwischen der amerikanische Ausdruck ,,Foosball``
verbreiteter (Dank der TV-Serie ,,Friends``).
- Table Talk:
- Der Newsletter der USTSA. Siehe Tornado
für weitere Informationen.
- Table-Top:
- Mit diesem Begriff bezeichnet man einen Ball, der das Spielfeld
verlassen hat, einen Gegenstand trifft (z. B. einen der Aschenbecher)
und dann aufs Spielfeld zurückfällt. Ein solcher Ball zählt
als ,,Out of Play``, so als wäre er nicht auf den Tisch zurückgefallen.
- telegrafieren (to telegraph):
- Wenn man eine beabsichtigte Aktion allzu deutlich dem Gegner offensichtlich
macht.
- Tension Pin:
- Siehe Pin.
- Texas-T (Shot):
- Ein Schuß von der 2er- oder 3er-Reihe, bei dem man mit dem
Ball in vorne eingeklemmter Position beginnt; meistens ziemlich weit
am rechten oder linken Rand des Spielfeldes. Der Ball wird dann zum
nächsten Spieler bewegt und mit diesem geschossen; der Pass wird
ausgeführt, indem man die Vorderseite des Balls auf der Seite
,,chippt``, die der Richtung des gewünschten Passes entgegengesetzt
liegt. Der ,,Chip`` funktioniert im wesentlichen wie ein extremer
Bandenschuß in die Rückwärtsrichtung; so extrem, daß
der Ball nur wenig nach hinten und fast horizontal läuft, so
daß man ihn mit dem nächsten Spieler etwas hinter der Stange
annehmen und schießen kann. Auch ,,Kentucky Shot`` genannt.
- Text File:
- Siehe Buch, Newsletter,
und FAQ Files für mehr Informationen
zu Texten über Soccer.
- Tic-Tac (Shot):
- Lautmalerisch benannt nach dem Geräusch, das dieser Schuß
verursacht. Man passt den Ball schnell und hoffentlich irreführend
zwischen zwei Spielern hin und her, so daß der Schuß für
die Verteidigung überraschend kommt (vor allem, wenn diese ständig
der Bewegung des Balls folgen will). Meistens als Schuß in die
lange Ecke oder schräg in die kurze Ecke ausgeführt.
- Tie-Rod:
- Auf vielen Tischen (insbesondere TS und verwandte) führt unter
den Punktezählern eine Metallstange quer durch den Tisch, die
von außen mit zwei Schrauben festgezogen wird. Diese Schrauben
müssen immer fest angezogen sein, da sonst der Tisch schnell
auf Dauer beschädigt werden kann.
- Time-Play Table:
- Ein Tischmodell der Firma Tornado. Siehe auch Tornado,
Tornado-Tische.
- timing:
- Wenn ein Spieler beim Pass oder Schuß die Bewegungen der ,,Moving
Defense`` vorhersieht (weil sie sich z. B. in einem gleichmäßigen
Rhythmus bewegt) und auf den richtigen Moment wartet, um in die dann
offene Lücke zu schießen.
- Tisch (Table):
- Ein Soccer/Kicker/Tischfußball-Tisch.
- Tischaufsteller (Table-Operator):
- Jemand, der die Aufstellung von ihm gehörenden Soccertischen
für kommerzielle Zwecke organisiert. Die meisten Aufsteller,
die ausschließlich auf Soccertische ausgerichtet sind, sind
gleichzeitig Promoter, und scheinen ihre Tische in einem besseren
Zustand zu halten als allgemeine Automatenaufsteller, die gleichzeitig
mit Münzspielautomaten, Billard etc. arbeiten.
- Tischfußball:
- Das deutsche Wort für Foosball. Auch Kicker.
- Toe (Shot):
- Ein Schuß aus eingeklemmter Position (Pin Shot); so benannt,
weil man zum Einklemmen den Fuß (Toe) des Spielers benutzt.
Siehe auch Front Pin (Shot),
Back Pin (Shot).
- Toreinfassung (Goal Liner):
- Das Teil in Form eines umgedrehten ,,U``, das an manchen Tischen
den Torausschnitt einfaßt.
- Tornado:
- Der Name des von der USTSA verwendeten Turniertisches und dessen
Herstellerfirma. Vor einiger Zeit wurde Tornado von der Firma Valley
(,,Valley Recreation Products; Bay City, Michigan``) aufgekauft. Die
USTSA gehört Tornado, deshalb überrascht es wohl kaum, daß
sie auf ihren Turnieren diesen Tisch verwenden. Für Informationen
zum Tisch, dem Tornado-Newsletter ,,Table Talk``, Turnieren etc. wende
man sich an: Tornado Table Soccer, Inc.; 4949 Rendon Rd; Fort Worth,
TX 76140; tel. (817) 483-6646. Außerdem gibt es eine Tornado
Hotline unter (817) 561-0511. Siehe auch die Valley-Webseite, USTSA,
McCloud, C.E., Valley.
In Deutschland werden die Tornado-Tische von der Firma Triomat (Hamburg) vertrieben. !!Adresse
- Tornado-Tische:
- Die Firma Tornado stellt zur Zeit folgende Tischmodelle her:
- Tornado 2000
- (Coin-Operated Table, CO2000): ca. $1500 -- Der professionelle
Tornado-Tisch mit Münzeinwurf.
- Cyclone
- (Time-Play 2000, TP2000): $850 -- Der Tornado Tisch ohne Münzeinwurf.
Der Name ,,Time-Play`` kommt daher, daß dieser Tisch bei
kommerziellem Einsatz auf Stundenbasis vermietet wird. Der Cyclone
ist das Topmodell der Münzeinwurf-losen Tornado-Tische und
im Spielverhalten am ähnlichsten zum teureren Tornado 2000;
daher ein vergleichsweise preiswerter Trainingstisch für
zu Hause. Der Tisch ist bis auf den fehlenden Münzeinwurf
fast identisch zum Turniertisch, lediglich das Gesamtgewicht beträgt
nur 132 statt 180kg. Einige Leute bringen dann zusätzliche
Gewichte an der Tischunterseite an (aber 132kg ist schon ziemlich
schwer!). Dieser Tisch wird im allgemeinen in RSTS als Heimmodell
empfohlen.
- Storm
- (Home-Model 2000, HM2000): $680 Das mittlere ,,Heimmodell``
des Tornado-Tisches. Im Vergleich zu dem besseren Cyclone (Time
Play) hat dieser Tisch keine verstellbaren Füße, keine
Ballrückgabe, und die Stangen haben einen etwas kleineren
Durchmesser.
- Twister:
- $550 -- Ein preiswerter Tisch, den man für den Heimgebrauch
verwenden kann; die meisten Turnierspieler würden ihn allerdings
meiden (weil er ein anderes Spielverhalten hat als die Turniertische:
andere Griffe, leichtere Stangen, keine ausbalancierten Spieler
etc.).
- Whirlwind
- $450 -- Das neue low-end-Modell. Niedrigeres Gehäuse (für
Kinder), massive Stangen, etc.
Die angegebenen Preise stammen von ,,Jim Waterman's Table Shop``
(außer dem Preis für den ,,Tornado 2000``). Wie die Preise
für die Importtische von Triomat liegen, weiß ich nicht...
- Torwart (Goalie):
- Der mittlere bzw. einzige Spieler auf der Torwartreihe.
- Torwartreihe (Goalie Rod):
- Die am nächsten zum Tor gelegene Stange des Verteidigungsspielers.
Auf dem Tornado-Tisch mit drei Spielern besetzt; auf den meisten anderen
Tischen mit einem.
- toter Ball
- Ein Ball, der von keinem der Spieler erreicht werden kann. Siehe
auch Grauzone.
- Tour:
- Eine der professionellen Turnierserien. In den USA gibt es eine
von der USTSA veranstaltete auf Tornado und eine von der ATSF auf
Dynamo (s. USTSA, ATSF).
Hier in Deutschland gibt es die Löwen-Tour (s. DSAB).
- TP2000:
- Ein Tischmodell der Firma Tornado; inzwischen umgetauft in ,,Cyclone``.
Siehe auch Tornado, Tornado-Tische.
- Turniere:
- Siehe Tornado, Striker,
Löwensport, DSAB
und FAQ3 (Spielstätten) für Informationen über Turniere.
- Training:
- Für Trainingszubehör siehe Dead
Ball, Stick, Goalie
Flex, Rod Lock und Puffer.
- turniererfahren (tournament-hardened):
- Jemand, der schon oft genug an professionellen Turnieren teilgenommen
hat, um z. B. keine Bälle unnötig zu verlieren, normalerweise
seinen besten Schuß zu schießen, eine gute Moving Defense
zu haben, Spielstrategie und -Psychologie zu kennen, Timouts gezielt
einzusetzen, die Regeln gut zu können, etc.
- Turnierplan (Tree):
- Ein für Turniere benutztes Diagramm, aus dem ersichtlich ist,
wer gegen wen spielt.
- TS:
- Der ,,Tournament Soccer``-Tisch; dieser Tisch wurde vor dem Tornado
auf der US-Tour benutzt. Auch bekannt als ,,Browntop`` oder ,,Million
$``-Tisch.
- TSL:
- ,,Table Soccer Limited``, Infos/Newsletter des Ex-Champions Phil
Schlaefer; speziell für Spieler in Nordkalifornien/SF und Umgebung,
wo Phil auch eine Liga organisiert und einen eigenen Laden (,,Heroes``)
besitzt. Hier seine neue URL (Stand 4/99).
- TSNW:
- ,,Table Soccer Northwest``. Tischfußballverband mit Sitz in
Seattle, WA; wurde bis vor kurzem von dem langjährigen Promoter
Rocky Willson geleitet. TSNW ist seit kurzem Mitglied der VIFA. Siehe
Valley, VIFA.
- Twister:
- Ein Tischmodell der Firma Tornado. Siehe auch Tornado,
Tornado-Tische.
- Urethan:
- Das Material, aus dem die Tornado-Bälle sind. Im Gegensatz
zu den älteren Bällen verschleißen diese so gut wie
überhaupt nicht; sie werden höchstens im Laufe der Zeit
etwas glatter...steck sie einfach in eine Socke und pack sie in den
Wäschetrockner, davon werden sie wieder griffig.
- USTSA:
- United States Table Soccer Association. Die USTSA veranstaltet Turniere
ausschließlich auf Tischen von Tornado (Fort Worth, TX). Sie
gibt den Newsletter ,,Table Talk`` heraus. Siehe Tornado
für Adresse und Telefonnummer; außerdem Valley-Webseite, Tornado,
Valley, VIFA..
- Valley:
- Der Spielautomaten-Konzern, zu dem seit einiger Zeit auch Tornado
gehört. Siehe die Valley-Webseite für Promotion-Info zu Valley.
Übrigens gehört auch Dynamo zu Valley; s. Dynamo.
- Variationen:
- Siehe Specia
| |