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Interview über den Aufstieg des 1. KC Kaiserslautern mit Ryan M. Drucken E-Mail
27. Januar 2015, 17:01 Uhr
Interview mit Ryan M. der mit seiner Mannschaft 1. Kicker Club Kaiserslautern erstmals in die erste Bundesliga aufgestiegen ist. Im Interview erfahren wir, wie es dazu gekommen ist und welche Rolle der Bonzini-Tisch gespielt hat.


Hallo Ryan, vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Einige werden dich schon von P4P oder anderen Turnieren kennen, aber du bist auch Kapitän der Mannschaft des 1. Kicker Club Kaiserslautern. Bis 2014 spielte Kaiserslautern nur in der Landesliga. Kannst du uns etwas zu der Relegation und den Aufstieg sagen?

Hi! Ich freue mich mit dir über den 1. Kicker Club Kaiserslautern zu sprechen. Um die Frage zu beantworten, muss ich, glaube ich, etwas ausholen. Kaiserslautern hatte sich seit der Gründung des Vereins 2010 jedes Jahr für die Relegation zur zweiten Tischfußball Bundesliga qualifiziert, anfangs noch ohne große Chancen auf den Aufstieg. 2012 & 2013 zeigte dann langsam der Pfeil nach oben, wo wir immer knapp im Halbfinale scheiterten. In diesen Jahren gab es noch keine gemeinsame Relegationrunde, sondern in Nord, Mitte und Süd aufgeteilte Relegationsgruppen. Kaiserslautern startete, als Mannschaft aus Rheinland-Pfalz, immer in der Gruppe Süd zusammen mit jeweils 2 Mannschaften aus Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland. Mit den Saarländern waren natürlich immer Bonzini Mannschaften mit von der Partie, was uns auch im Jahr 2013 zum Verhängnis wurde.
Diese Niederlage hat unsere Mannschaft sicherlich geprägt, was man in den Entscheidungen für die Relegation 2014 sicherlich merkte. Die deutlichen Defizite am Bonzini sollten uns 2014 nicht erneut zum Verhängnis werden, also stand bis zur nächsten Relegation Vorbereitung am Bonzini ganz oben auf unserer Liste.

Diese Vorbereitung hat man definitiv gespürt. Ihr habt immerhin den Bonzini als Heimtisch. Wie kam es zu dieser doch eher ungewöhnlichen Entscheidung?

Als bekannt wurde, dass 2014 erstmals die Relegationsgruppen zugunsten einer gemeinsamen Relegationsrunde abgeschafft werden, boten sich uns interessante neue Möglichkeiten. Uns war klar, dass der Aufstieg mit der starken Konkurrenz aus den anderen ehemaligen Relegationsgruppen Nord und Mitte deutlich schwerer werden wird. Aber uns bot sich ein Vorteil, den wir so sicherlich nicht erwartet hätten. Während die andern Gruppen bislang nie mit einer Bonzini Mannschaft in der Relegation was zu tun hatten, haben wir bereits unsere Erfahrungen gemacht und haben uns auf diese Situation vorbereitet.
Doch das alleine führte nicht zur Entscheidung den Bonzini als Heimtisch zu wählen.
Mit der Zusammenlegung der Gruppen wurde die Wahrscheinlichkeit für uns, in der Relegation überhaupt auf eine Bonzini Mannschaft zu treffen, deutlich kleiner. Ich denke hier kam zum ersten Mal die Idee auf, dass wir uns taktisch mit dem Bonzini einen Vorteil verschaffen können. Es war eine Entscheidung die mit gewissen Risiken verbunden war. Mit Bonzini als Heimtisch hatten wir uns gegen die Soccer Mannschaften einen Vorteil ausgerechnet, aber wir wussten auch, dass wir in einer reinen Bonzini Begegnung wohl im Nachteil sein werden.

Ungeblogt: Die Stärke des Bonzinis hat man, denke ich, bei der Relegation gesehen. 2 von 3 Bonzini-Mannschaften sind in die 2. Bundesliga aufgestiegen und standen sich sogar im Finale gegenüber. Wie sahen eure Erwartungen für die Bundesliga aus?

Wir wussten nicht so wirklich was uns in der zweiten Bundesliga erwarten würde. Als Aufsteiger war unser Ziel klar, erst einmal nicht abzusteigen, auch wenn einige aus der Mannschaft sich Chancen auf den Aufstieg ausgerechnet hatten.

Wie war für euch das erste Bundesligawochenende dann tatsächlich?

Das Wochenende lief erstaunlich gut. Wir waren alle top motiviert und in guter Form. Wir waren selbst überrascht als wir am Ende 7 Siege in 7 Spielen verbuchen konnten.

Also hat sich die Bonzinistrategie scheinbar wieder ausgezahlt. Wie verliefen die Spiele?

Der Bonzini war auf jeden Fall ein Vorteil. Aber das viel wichtigere war, dass wir auch an allen Auswärtstischen gut punkten konnten, was man an den manchmal doch deutlichen Ergebnissen sehen konnte. Ich glaube der Bonzini war viel mehr ein psychologischer Vorteil, der Druck war immer beim Gegner. Ein Patzer am Heimtisch konnte am Bonzini nur schwer ausgebügelt werden.

Waren die Gegner so stark wie ihr es erwartet habt?

Das Leistungsniveau in der zweiten Bundesliga war sehr durchmischt. Einige Mannschaften zeichneten sich durch eine individuell starke Besetzung aus, andere durch ein sehr homogenes Niveau innerhalb der Mannschaft.

Der Rest der Vorrunde lief dann auch ganz gut für euch. Mit nur einer Niederlage gegen Berschweiler in die KO Runde. Also ging es tatsächlich um den Aufstieg. Wie waren da die Erwartungen? Und wie verliefen dann die Spiele tatsächlich?

Nach der souveränen Gruppenphase wollten wir dann natürlich auch den Aufstieg klar machen. Die KO Spiele waren wie erwartet sehr schwer. Wir spielten im Viertel- und Halbfinale gegen individuell sehr stark besetzte Teams aus Bremen und Leipzig. Das Halbfinale gegen Leipzig war ein echter Krimi. Wir konnten recht früh eine angenehme Führung ausbauen, aber haben es versäumt den Sack zuzumachen. Das letzte Doppel musste die 17:15 Entscheidung zu unseren Gunsten bringen.
Im Finale wollten wir es uns dann nicht nehmen lassen, als Meister der zweiten Liga aufzusteigen. Mit dem Aufstieg schon sicher in der Tasche merkte man, dass Bonn die letzte Konsequenz fehlte. Somit konnten wir uns dann auch im Finale durchsetzen.

Herzlichen Glückwunsch nochmal zu dem Sieg und dem direkten Aufstieg in die erste Liga. Wie geht es 2015 weiter?

Klar, als Aufsteiger auch wieder das vorrangige Ziel Klassenerhalt. Diesen wollen wir am besten schon nach der Gruppenphase klar machen. Das heißt Ziel in der Gruppe ist Top 8. Je nachdem wie weit oben wir in der Gruppe abschließen, wird das Ziel vielleicht neu abgesteckt. Ich denke aber, dass wir auf jeden Fall für die eine oder andere Überraschung sorgen werden.

Vielen Dank an Ungeblogt für das Interview!

 
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